Die Erbse - kleiner Energiespender in grün


Die Erbse als gesunder und leckerer Proteinlieferant 

Aus Erbsen lassen sich leckere Gerichte zaubern und auch im Sprachgebrauch findet man sie in Form des „Erbsenzählers“ als Bezeichnung für einen sehr kleinlichen Menschen, der alles penibel genau nimmt. Sie wird darauf zurückgeführt, dass Erbsen so klein sind und daher in Kilogramm und nicht in Stückzahl angegeben werden. Wer nun aber kleinlich ist und genau wissen will, wie viele Erbsen ein Kilo ergeben, muss die Erbsen eben zählen. Doch es gibt noch viel mehr Wissenswertes über die kleine Hülsenfrucht

Was ist die Erbse und woher kommt sie?

Die Erbse wird auch Speiseerbse oder Gartenerbse genannt und gehört zu den Hülsenfrüchtlern. Sie ist eine Stickstoff anreichernde Pflanze und ihre Blüte bietet im Sommer eine herrliche Farbenpracht.
Ursprünglich stammt die Erbse aus Kleinasien. Beheimatet ist sie im östlichen Mittelmeergebiet sowie in Vorder- und Mittelasien. 

In welchen Varianten kommt die Erbse vor und wie wird sie verwendet? 

Grundsätzlich lässt sie sich in Schalerbse, Zuckererbse und Markerbse unterscheiden.
Die Schalerbse hat einen hohen Anteil an Stärke, schmeckt weniger süß und ist sehr mehlig. Diese Variante wird zum Trocknen verwendet und eignet sich besonders gut für Eintöpfe oder Suppen.
Zuckererbsen verzehrt man mit Hülse. Sie können roh und gegart zubereitet werden.
Die recht süße Markerbse eignet sich sowohl für den Sofortverbrauch als auch zum Einfrieren oder einkochen in Konserven. Die Tiefkühlerbse ist dabei die gesündere Variante im Vergleich zur Konserve, da der Nährstoffgehalt höher liegt. Sie ist eine beliebte Beilage

Welche Eigenschaften hat die Erbse und wie wirken diese auf die Gesundheit? 

Die Erbse ist ein hervorragender Lieferant für pflanzliches Eiweiß. In getrockneter Form liegt der Proteinanteil bei 20 Prozent. Damit ist sie unter den Hülsenfrüchten der Spitzenreiter. Die besondere Kombination aus Aminosäuren hat einen positiven Einfluss auf den Muskelaufbau und ist wertvoll für Haare und Haut. Blutfettwerte werden durch Erbsenprotein positiv beeinflusst und die allgemeine Gesundheit unterstützt.
Der geringe Fettanteil macht Erbsen zu einem beliebten Schlankmacher. Weitere gesunde Inhaltsstoffe wie Vitamine, Folsäure, Eisen und Magnesium runden die kleine Hülsenfrucht als hochwertiges Nahrungsmittel ab.

Wie bereitet man Erbsen zu und zu was passen sie besonders gut? 

Erbsen werden ganz einfach in Salzwasser gekocht und sind anschließend direkt servierfertig. Die Garzeit beträgt bei frischen Erbsen 8–12 Minuten, bei tiefgekühlten Erbsen 8–10 Minuten. Abgerundet mit Butter und Kräutern sind sie eine perfekte Beilage zu Kartoffeln und Braten. Getrocknete, geschälte Erbsen haben eine Kochzeit von etwa 45 Minuten. Ungeschält liegt sie zwischen 60 und 90 Minuten. Aus ihnen lassen sich leckere Eintöpfe und Suppen mit deftiger Einlage wie Speck oder Mettenden machen. Eine Variante für die Sommermonate ist ein Erbsenpüree mit gegrillter Hähnchenbrust. In unserer Rezeptwelt findet man noch viele Rezepte für jeden Geschmack.

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