Gibt es das klassische Sonntagsessen noch?


Eine Studie der Gesellschaft für innovative Marktforschung (GIM) aus Heidelberg hat in seiner Studie „Darum isst Deutschland“ verschiedene Essmotivationen untersucht und zusammengefasst.

Am Liebsten gemeinsam

Jede Woche wird in Deutschland etwa 2,2 Mrd. Mal gegessen. Immerhin sind das täglich 4  bis 5 Essenssituationen pro Person. An Wochenenden kommen davon 575 Mahlzeiten zustande. 

37% der Situationen, in denen gegessen wird, sind Mahlzeiten, bei denen Gemeinsamkeit und Gemütlichkeit im Vordergrund stehen. Den größten Anteil haben dabei die gemeinsamen Alltagsessen. Hier werden vor allem bekannte Gerichte gekocht und weniger auf fertiges Essen zurückgegriffen. 

Wochenende beliebt

Danach kommt schon der gemeinsame Genuss, bei dem das Kochen bereits zusammen stattfinden kann und auch bei der Auswahl der Gerichte etwas Besonderes, Ungewöhnliches auf den Tisch kommt. Die Genuss-Esser bevorzugen das Wochenende, an dem man sich voll und ganz der Auswahl und Zubereitung der Mahlzeit widmen kann. Das lässt darauf schließen, dass das traditionelle Sonntagsessen immer noch eine große Bedeutung in deutschen Esszimmern hat. Aber auch gemeinsam mit der Familie oder dem Partner oder Partnerin Essen gehen steht hoch im Kurs.

Genuss und Gemütlichkeit

Insgesamt spielt dabei der Genuss und die Gemütlichkeit eine hervorgehobene Rolle. Fertiges Essen kommt dabei weniger in Frage. Dafür ist die Experimentierfreude bei den Genussessern umso größer.

Das klassische Sonntagsessen ist nicht kleinzukriegen.

Sonntagsessen immer noch beliebt

Mit viel Genuss, Bewusstsein für gute Zutaten und gesunde Lebensmittel, dem Zusammensein mit Familie und Freunden, sowie der Bereitschaft, auch mal etwas mehr Geld auszugeben, gehört das Essen am Wochenende immer noch zu den besonderen Momenten. 

 

Einige Anregungen haben wir auf unserer Instagram-Seite zusammengestellt.


Guten Appetit!

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