Wir stellen vor: Eismann des Jahres 2017 - Sertac Sözen


Der Eismann Sertac Sözen (41) ist seit einigen Jahren sehr erfolgreicher Handelsvertreter in der Niederlassung Esslingen. Die Krönung war im Januar 2018 die Ernennung zum Eismann des Jahres 2017. Ein Titel, der nur einmal pro Jahr vergeben wird. Durch seine Power, seinen Ehrgeiz und nicht zuletzt durch hervorragende Ergebnisse hat er es an die Spitze geschafft. Im eismann Lecker Leben 08/2018 stellt der Fußball-Fan seine WM-Burger-Favoriten vor.

Wir sprachen mit ihm unter anderem über den hochemotionalen Moment der Ehrung als Eismann des Jahres:

Herr Sözen, wieso sind Sie der Eismann des Jahres 2017?

Puh, direkt so eine harte Frage zum Anfang? (lacht) Also ich glaube schon, dass ich diesen Titel verdient habe. Ich identifiziere mich voll mit der Firma – mit den Produkten, unserer Qualität, den Ideen und dem System. Und das versuche ich auch als Handelsvertreter an die Kunden aber auch an meine Kollegen weiterzugeben. Wenn junge Kollegen neu anfangen bei uns, nehme ich die häufig unter meine Fittiche und nehme eine Vorbildfunktion ein. Ich bin bei Aktionen immer vorne mit dabei. Bin flexibel und belastbar – und das jetzt alles schon kontinuierlich über mehrere Jahre. Seitdem ich dabei bin, habe ich mich immer gesteigert, was 2017 dann in einem hervorragenden Jahr resultierte.

Also haben Sie schon gewusst, dass Sie der Eismann des Jahres werden?

Na ja, sagen wir so: Ich habe mich nun jedes Jahr in allen Bereichen gesteigert. Schon letztes Jahr war ich deshalb enttäuscht und ehrlich gesagt auch etwas stinkig, nicht mal auf der Nominiertenliste zu stehen. Das habe ich aber eher als Ansporn gesehen, weiter gemacht und eine noch bessere Leistung geliefert – das muss doch auch irgendwo gesehen werden. (lacht) Aber die Wahl wurde dieses Jahr so extrem geheim gehalten, ich hatte keinen Hinweis darauf, dass ich es werden würde – da hatte ich die Hoffnung schon fast aufgegeben. Als ich dann die Nominierten gesehen habe, habe ich nur gedacht: „Könnte ja doch was werden.“

Als es dann klar war, dass Sie es werden – wie war der Moment für Sie?

Das hat mich emotional echt sehr berührt – konnte man denke ich auch sehen. Von überall kamen Gratulationen: Die Niederlassung hat sich total gefreut und auch auf dem Weg zur Bühne haben mir völlig fremde Menschen gratuliert, die Hand geschüttelt, auf die Schulter geklopft – das hat mich sehr gerührt. Aber so richtig real war es für mich nicht – ich war trotz so eines großen Kicks erst mal baff. 

 

Als es hieß, „der Eismann des Jahres ist großer Fenerbahce Istanbul Fan“ gab es in Ihrem Block kein Halten mehr…

Das war echt klasse. Da wir auch Niederlassung des Jahres waren, sind fast alle mitgekommen. Wir wollten den Doppelsieg. (lacht) Überhaupt war in unserer VS eine super Stimmung. Wir haben regelrecht auf den Titel „Vertriebsstation des Jahres“ hingearbeitet – jeder hat seinen Teil dazu beigetragen. Diese Stimmung in unserem großen Team war auch wichtig für meinen Erfolg. Ich bin echt mega stolz auf jeden Einzelnen, dass wir es geschafft haben. 

Dann können Sie sich ja jetzt zurück lehnen…

Wie bitte? Auf keinen Fall. Ich finde, ich habe jetzt noch mehr Druck als letztes Jahr: Ich muss ja jetzt Leistung zeigen, um zu beweisen, dass ich mir den Titel auch verdient habe. (lacht) Ich freue mich jetzt auf die ganzen neuen Herausforderungen: Das Marketing hat uns mit Lukulleria und ennera super Produkte an die Hand gegeben – und das macht mir tierisch Spaß, die Sache anzugehen. 

Wissen die Kunden überhaupt von Ihrem Titel?

Ja – zu meiner Überraschung wussten das echt viele. Durch Mundpropaganda hat das schnell die Runde gemacht. Die Reaktionen haben mich sehr gefreut: „Wir haben sowieso nichts anderes erwartet“, „Wir sind sehr stolz auf Sie“, ganz viele Gratulationen und eine Kundin hat mir sogar eine Flasche Champagner geschenkt. Tolles Gefühl.

Bei allem Geschäftlichen… haben Sie denn da noch Zeit für Privates?

Ja aber sicher. Das muss man haben. Meine neunjährige Tochter Yaren ist mir unglaublich wichtig und ohne meine Frau Kathrin wäre ich nicht der, der ich heute bin. Sie hat mir in der Zeit auch wirklich den Rücken frei gehalten und sich um alles gekümmert, so dass ich mich komplett auf meinen Job konzentrieren konnte.

Und was ist mit Fenerbahce?

Das muss sein. Die 90 Minuten pro Woche nehme ich mir. Da darf mich dann auch niemand stören. Meine ersten 17 Lebensjahre habe ich ja noch in Ankara gelebt und Fener wurde mir von meinem Opa und meinem Vater in die Wiege gelegt. 

Wie geht’s jetzt bei Ihnen weiter?

Weiter Vollgas geben! Gab‘s schon mal jemanden, der zweimal hintereinander Eismann des Jahres geworden ist? (lacht) Aber im Ernst: Ich stehe voll hinter der Firma und bin froh, dass ich als Eismann gutes Geld verdienen und an geilen Events und Reisen teilnehmen kann. 

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Kommentare

  • Gratulation an Herrn Sözen :) Eine bewundernswerte Leistung.
    Abre ich hätte schon gern gewusst: Wie wird man das? Wer stimmt hier worüber ab? Kann ich als Kunde mitmachen? Welche Konsequenzen hat das für den Auserwählten? Kann ich irgendwo die Vorgänger sehen?
    Und dieselben Fragen für die Ehrung der Niederlassung.
    Gratulation auch dorthin! wenn es nicht zu viele verschiedene NL sind: ein Foto wäre hier auch schön gewesen. Ich würde eh gern mal wissen, wer in so einer NL arbeitet und wofür zuständig ist.