13.11.2012

Advent – Die wichtigsten Fakten


Was bedeutet eigentlich das Wort Advent? Woher stammt diese Zeit? Warum wird in der Adventszeit vornehmlich rote und grüne Dekoration verwendet? Alles Fragen, worauf wir in unserer Redaktion keine Ahnung hatten. Deshalb haben wir uns umgehört und die wichtigsten Fakten für Sie gesammelt.

Der erste Adventsonntag fällt zwischen dem 27. November und 3. Dezember eines Jahres und endet schlussendlich am Heiligen Abend. Der kirchliche Hintergrund: Mit dem ersten Advent beginnt in den katholischen und evangelischen Kirchen das neue Kirchenjahr.

Der Name "Advent" leitet sich aus dem lateinischen Wort "adventus" ab, das soviel bedeutet wie "Ankunft". Man wartet in der Vorbereitungszeit auf die Geburt und "Ankunft" Christus.

Die Adventszeit dauert vier Wochen - diese vier Wochen sind kein Zufall. Im Mittelalter war der Glaube weit verbreitet, dass die Erde 4.000 Jahre vor der Geburt Christi geschaffen worden sei. Um dem Rechnung zu tragen, wurden die vier Adventswochen zum Symbol für die vier Jahrtausende, in denen die Menschen auf die Ankunft des Heilands warten mussten.

Auch die weihnachtlichen Farben Grün und Rot kommen nicht von ungefähr: Das Grün lässt sich von dem germanischen Brauch ableiten, wintergrüne Pflanzen in die Häuser zu stellen, um so Dämonen und böse Geister abzuwehren. Gleichermaßen steht die Farbe Grün bekanntlich auch für die Hoffnung - in dunklen, kalten Nächten des Winters im Speziellen für die Hoffnung auf Trost und Kraft. Das Rot kann als Freude auf Jesu Geburt oder als die Farbe des Blutes, das Jesus am Kreuz für die Menschheit vergossen hat interpretiert werden.

Die erste historisch erwiesene Adventsfeier fand im 5. Jahrhundert in der Region um Ravenna in Italien statt.

Ursprünglich bestand hinter dem Advent eine kirchliche Fastenzeit. Im 6. Jahrhundert wurde eine vier Wochen andauernde Fastenzeit festgelegt und angeordnet - als Zeit der Besinnung. Relikte davon findet man heute in der eher opulent gestalteten Adventszeit kaum noch. Eines der letzten Beispiele dafür ist der traditionelle Weihnachtskarpfen, da gerade für Zeiten des Fastens Fischgerichte vorgesehen waren.

Drucken Versenden


Art-Nr.:

()

In den Warenkorb

Zufällige Artikel aus dieser Kategorie:

31.05.2013
Kategorie: Aktuelles

Traumküche gewonnen!

25.12.2014
Kategorie: Aktuelles

Mehr Infos zu unseren Produkten