21.07.2015

Das große Eis-ABC


Am 23. Juli jährt er sich wieder: Der Tag des Vanille-Eis! Und nach wie vor ist die gefrorene Creme mit den feinen schwarzen Pünktchen die unangefochtene Lieblingssorte der Deutschen. Doch kennt ihr schon die neuen Trend-Sorten? Und wisst ihr, was eine Autopanne mit Softeis zu tun hat? Nein? Dann macht mit uns eine Reise in die Eis-Welt und erfahrt alles Wissenswerte von A bis Z über die beliebte Süßigkeit. 

A – Aromastoffe
Vanillin ist der wahrscheinlich bekannteste Aromastoff. Er wurde entwickelt, um den immensen Bedarf an Vanillegeschmack zu decken und die Kosten für die schwarzen Schoten zu senken. Nach Safran ist Vanille nämlich das teuerste Gewürz der Welt. Mit der Zeit wurden immer mehr natürliche, naturidentische und künstliche Aromen hergestellt, derzeit sind es etwa 2.500 Stück. Die Natur hat dagegen mehr als 10.000 Aromen zu bieten. Einfach unerreichbar. Quelle 

B – Bombe Glacée (Eisbombe)
Mit dem Siegeszug des Speiseeises wuchs auch die Experimentierfreudigkeit. In Anlehnung an eine Torte wurde die Eisbombe erfunden: Eine Halbkugel aus Eis mit einer Füllung aus Schokolade, Likör, Sahne oder Fruchtpüree. Heute besteht die Bombe Glacée aus verschiedenen geschichteten Eissorten – und ist nach wie vor sehr beliebt. Ein frostiges Meisterstück. Quelle 

C – (Caipirinha)-Cocktail-Eis
Cocktail oder Eis? Könnt ihr Euch auch oft nicht entscheiden? Müsst ihr auch nicht. Denn zum Glück gibt es mittlerweile beides, quasi in Personal-Union! Denn die Zutaten der Mixgetränke sind auch perfekt für die Eiszubereitung. So gibt es mittlerweile sowohl alkoholfreies als auch alkoholisches Cocktail-Eis. Der Mix macht’s. Quelle

D – Direkt nach Hause 
Hui, die Sonne scheint und das Thermometer klettert auf 40-Grad. Jetzt schnell eine XXL-Familienpackung Eis kaufen! Das Problem: Wie bekommt man es im aufgeheizten Auto gut gekühlt nach Hause? Kauft Tiefkühlware im Idealfall ganz zum Schluss und legt das Gut als erstes auf das Kassenband. Dann ab in eine Kühltasche mit Kühlakkus, rasch den Rest einpacken und schnell heimfahren. Im Notfall das Eis mit ein paar Lagen Zeitungspapier umwickeln. Noch komfortabler: Lasst Euch das Eis einfach kostenlos von einem Heimdienst bis vor die Haustür liefern. Ideen muss man haben. Quelle

E – Eismaschine
Manche Erfindungen revolutionieren die Menschheit. So wie die Eismaschine vom Ingenieur Carl von Linde im Jahre 1876. Durch sie wurde Speiseeis zur Massenware. Denn endlich war man nicht mehr zur Produktion auf Stangeneis aus dem Winter angewiesen, sondern konnte durch das ausgeklüngelte System zu jeder Jahreszeit Eis herstellen. Heute sind Eismaschinen so günstig, dass sie auch in vielen privaten Haushalten zu finden sind. Quelle

F – Früchte
Heimische Erdbeeren oder exotische Mangos: Für die Eisherstellung müssen Früchte von bester Qualität und vollreif sein. Nur so entfaltet sich ihr feines Aroma. Für ein gutes Fruchteis oder Sorbet kommen nur noch etwas Wasser und Zucker hinzu – fertig ist der Früchtetraum. Damit ist das kühle Dessert auch ein Traum für Veganer, Figurbewusste, sowie für Menschen mit Laktoseintoleranz. Einfach ohne Reue genießen. Quelle

G – Granita
Wer an Eis denkt, denkt an Italien. Erfunden haben es aber die Chinesen, darüber sind sich Historiker einig. Die Eis-Spezialität Granita dagegen kommt tatsächlich aus Sizilien. Dafür wird Zuckersirup und frisch gepresster Zitronensaft unter mehrmaligem Rühren nach und nach eingefroren. Das führt zu einer körnigen kühlen Masse, die gelöffelt oder mit einem Strohhalm getrunken wird. Erlaubt ist, was gefällt. Quelle

H – Homogenisierung 
Sahnig, cremig, so lieben wir Eis. Und diesen zarten Schmelz verdanken wir August Gaulin, der die Homogenisierung erfand. Dabei wird die Milch mit hohem Druck durch eine Art Sieb gepresst. So werden die Fettkügelchen zerkleinert, die Milch cremiger und sahniger. Gleichzeitig rahmt sie nicht mehr auf und ist für den menschlichen Organismus verdaulicher. Wohl bekomm‘s! Quelle

I – Industrie-Eis 
81 Prozent aller Deutschen kaufen industriell gefertigtes Speise-Eis – und das aus gutem Grund: Denn Heimdienste und Supermärkte bieten schon weit mehr als 70 verschiedene Sorten an. Insgesamt verputzt jeder Deutsche im Durchschnitt acht Liter Eis pro Jahr. Klingt viel, doch wir liegen damit im europäischen Vergleich gerade mal im Mittelfeld: Norweger und Schweden schlecken jeweils 11,5 Liter, die Finnen führen mit 12,9 Litern. Eis am Stiel wird über eine Milliarde mal jährlich verkauft. Heiß auf Eis. Quelle 1 / Quelle 2  

K – Kristalle
An den Fenstern lieben wir sie im Winter. Da verwandeln Eiskristalle die Scheiben in filigrane Frost-Kunstwerke. Doch wie ist es mit den Kristallen, die manchmal auf Eis zu finden sind? Ganz einfach: Ein zarter Flaum ist kein Problem. Er kann vor allem durch das wiederholte Öffnen des Deckels entstehen. Oder dadurch, dass in die Verpackungsfolie kleine Löcher gestanzt wurden, damit diese sich nicht so stark aufblähen. Sie haben keinen Einfluss auf Qualität oder Geschmack. Produkte mit dicken Eisklumpen sollten dagegen entsorgt werden. Bei ihnen ist möglicherweise die Kühlkette unterbrochen worden. Nix wie weg damit! Quelle

L – Limonade 
Dem erfrischenden Kaltgetränk haben wir das Eis am Stiel zu verdanken. Denn der amerikanische Limonadenhersteller Frank Epperson ließ in einer Winternacht im Jahre 1905 versehentlich ein Glas Limonade mit Löffel draußen stehen – und war am nächsten Tag so begeistert von seiner Erfindung, dass er sie direkt patentieren ließ. Das kunterbunte Wassereis „Popsicle“ gibt es bis heute. Zufälle gibt’s! Quelle

M - Milcheis
Hier ist der Name Programm: Dieses Eis besteht zu mindestens 70 Prozent aus Milch. Anschließend wird es veredelt, etwa mit Zuckersirup oder Fruchtmark. Der Großteil vom Speise-Eis basiert heute auf klassischem Milcheis. Dafür werden die Sorten immer extravaganter, wie etwa Erdbeere mit Balsamico, Birne mit Parmesan oder mit Frischkäse und Kuchenstückchen. Über Geschmack lässt sich halt nicht streiten. Quelle 1 / Quelle 2  

N – Nüsse
Sie zählen zu den beliebtesten Zutaten für ein leckeres Eis. Hoch im Kurs stehen nach wie vor Haselnüsse, Walnüsse, Mandeln und Macadamia-Nüsse. Und die knackigen Früchte sorgen nicht nur Geschmack, sondern auch für Gesundheit. Denn Nüsse sind wahre Energiebomben und liefern nervenstärkende B-Vitamine. Hinzu kommen Mineralstoffe und Spurenelemente, wie Kalium, Magnesium, Selen und Zink, die den Organismus stärken. Von wegen dumme Nuss! Quelle

O - Orangeneis
Vielleicht standen gerade alle Eisbecher im Geschirrspüler. Vielleicht fand ein Eismann auch einfach die Idee schön, Orangen-Eis in einer ausgehöhlten Orange zu servieren. Auf jeden Fall ist diese andalusische Eisspezialität schon seit langer, langer Zeit ein Renner – und findet Nachahmer. So gibt es mittlerweile auch Kokos-Eis in einer Kokosnuss zu kaufen und Zitronen-Eis in einer ausgeschabten Zitrone. Echt süße Früchtchen! Quelle 1 / Quelle 2  

P – Psychologie
Sag’ mir Deine Lieblingssorte – und ich sag’ Dir, wie Du bist. Totaler Quatsch? Mitnichten. Auch die Psychologie kann sich dem Thema Eis nicht entziehen. Erdbeer-Freunde sind zum Beispiel echte Freigeister, die Bevormundungen hassen. Fans von Zitronen-Eis sind gerechtigkeitsliebend. Und mit den charmanten, witzigen und schlagfertigen Schoko-Genießern wird es nie langweilig. Gut zu wissen! Quelle

Q – Quark 
Oh Schreck, kein Eis mehr im Haus! Wenn Sie Tiefkühlfrüchte und Quark im Haus haben, können Sie das Problem schnell lösen und selbst ein Eis zaubern. Dafür 350 Gramm Magerquark, drei Esslöffel (EL) Puderzucker und vier EL Mineralwasser mit dem Schneebesen cremig aufschlagen. 300 Gramm TK-Beeren, z.B. Blaubeeren, Himbeeren oder Erdbeeren, mit der Creme pürieren. Guten Appetit. Quelle

S – Softeis
Kein Scherz: Eis schmeckt noch besser, wenn es nicht sofort gegessen wird. Denn für die zarten Geschmacksknospen auf unserer Zunge, sind die -18 Grad viel zu kalt, die üblicherweise in einem Eisfach herrschen. Als ein Unternehmer 1938 einen Unfall mit seinem Eiscreme-Transporter hatte, stellte er genau dies fest – und verkaufte zwei Tage lang das schmelzende Eis an die begeisterten Kunden. Die Geburtsstunde vom Softeis! Durch eine spezielle Herstellungsart hat das Speiseeis die weichere Konsistenz. Eine Erfolgsgeschichte, die ihresgleichen sucht. Quelle

T –Tiefkühltruhe
Sie garantiert uns köstlichen Eis-Genuss. Aber nur, wenn die Kühltruhe auch richtig genutzt wird: Speiseeis sollte möglichst weit oben gelagert werden, aber nicht im so genannten Vorfrostfach, das Lebensmittel besonders schnell einfriert. Waffel- oder Hörncheneis fühlt sich im hinteren Bereich der Truhe am wohlsten, dort bleibt alles knusprig und cremig zugleich. Kleiner Tipp: Stellen Sie größere Eispackungen nach dem Öffnen einfach kopfüber in den Tiefkühler. So lagern sich Eiskristalle gegebenenfalls am Deckel an – und nicht auf dem Eis. Quelle

V - Vanille
Die Königin der Gewürze führt nach wie vor die Liste der Lieblingssorten an. Auf Platz Zwei folgt Schokolade, dann Stracciatella. Frauen sind bei der Eiswahl etwas mutiger als Männer, die lieber zu Klassikerin greifen. Steht auf der Verpackung „Mit echter Bourbon-Vanille“, können sich Verbraucher sicher sein, auch tatsächlich echten Vanille-Geschmack zu erleben. Einfach köstlich. Quelle 1 / Quelle 2 

W – Wassereis 
Kinder lieben es, Erwachsenen ist Wassereis oft zu süß und unaromatisch. Kein Wunder, denn es besteht nur aus Wasser, Zucker, sowie Farb- und Aromastoffen. Einige Hersteller haben sich übrigens einen cleveren Geld-spar-Trick ausgedacht. Sie verkaufen Wassereis in flüssiger Form und überlassen dem Käufer das Einfrieren. So brauchen sie nicht in teure Kühlsysteme zu finanzieren. Eiskalt kalkuliert. Quelle

X – Xylit
Schlemmen ohne die schlanke Figur in Gefahr zu bringen. Zuckerersatzstoffe wie Xylit und Stevia machen es, zumindest eingeschränkt, möglich. Denn natürlich enthalten auch Milch und Sahne viele Kalorien. Und: Menschen mit sehr feinen Geschmacksknospen (so genannte Super-Taster) schmecken oft den Unterschied zum herkömmlichen Haushaltszucker. Einen Versuch ist es wert. Quelle

Z – Zucker
Zucker macht Eis erst zu dem, was es ist: eine süße Sünde. Und so lange ein Eis das I-Tüpfelchen des Menüs ist oder als kleine Erfrischung am Strand vernascht wird, spricht nichts dagegen. Wer trotzdem auf seine Kalorienbilanz achtet, sollte lieber zu Fruchteis greifen. Eine Kugel Zitronen- und Himbeer-Eis hat etwa 70 Kalorien, eine Kugel Schoko dagegen 170 Kalorien. Schlau gespart! Quelle

Drucken Versenden


Art-Nr.:

()

In den Warenkorb

Zufällige Artikel aus dieser Kategorie:

25.07.2013
Kategorie: Aktuelles

Das gibt es wirklich nur bei uns!

18.10.2012
Kategorie: Aktuelles

Noch mehr Produktinformationen - für Sie!