02.12.2014

Die Entwicklung des Adventskalenders


In der Adventszeit darf neben einem Adventskranz auch der Adventskalender nicht fehlen. Ob selbst gebastelt, gekauft, mit Schokolade, mit Geschenken – der Fantasie sind da kaum Grenzen gesetzt. Aber woher stammt dieser Brauch eigentlich? Wir haben nachgeforscht.

Der Beginn mit 24 Kreidestrichen

Der Brauch des Adventskalenders ist noch gar nicht so alt. Erst im 19. Jahrhundert setzte sich das Zählen der Tage bis Weihnachten langsam durch - insbesondere, um Kindern die Zeit bis zum Weihnachtsfest zu verkürzen und die Vorfreude zu steigern. Anfänglich konnte man noch nicht wirklich von einem Kalender sprechen, wie man ihn heutzutage kennt, sondern war eher als Zählhilfe und Zeitmesser anzusehen. Bei den ersten Varianten hängte man nach und nach 24 Bilder an die Wand oder es wurden 24 Kreidestriche an die Wand oder Tür gemalt, bei der die Kinder täglich einen Strich wegwischen durften. Eine Tradition, die sich bis heute in skandinavischen Ländern gehalten hat, ist die Adventskerze, die jeden Tag bis zur nächsten Markierung abgebrannt wird.

Entwicklung des Adventskalenders

In Deutschland erschien im Jahr 1908 der erste fabrikproduzierte Adventskalender auf den Markt. Dabei handelte es sich um einen Bastelkalender, der in der Mitte 24 Rechtecke zum Aufkleben mitgelieferter Bildchen besaß. Ab 1958 gab es dann die ersten mit Schokolade gefüllten Kalender. Hinter der Schokolade befand sich stets noch ein Bild mit einem Motiv aus der Weihnachtsgeschichte, das den Bezug zur Weihnachtszeit bewahrte. Weiterhin große Bedeutung erhielten aber auch noch handgemalte Adventskalender.

Moderne Adventskalender

Heutzutage sind im Handel solche Kalender weit verbreitet, die mit weihnachtlichen Motiven gestaltet sind und an denen sich kleine Türen öffnen lassen, hinter denen sich Bilder, Sprüche, Süßigkeiten oder andere Überraschungen befinden. Daneben findet man häufig selbstgebastelte Kalender mit 24 Geschenken, die auf verschiedene Weise verpackt sein können, z.B. in aus dem skandinavischen Raum stammenden Jute-Säckchen, die an einer Leine aufgehängt werden. Auch die neuen Medien werden für Adventskalender verwendet: Dabei versucht man, das Abzählen der Tage bis Weihnachten, mit dem Erzählen von Geschichten zu verbinden. So erscheinen Hörbücher mit 24 Geschichten, damit der Zuhörer jeden Tag vom 1. Dezember bis Heiligabend eine davon hört.

Unterschiedliche Anzahl von Kalendertagen

Eine Unterscheidung gibt es zwischen dem religiösen und dem säkularen Adventskalender: Der religiöse umfasst meist den gesamten Zeitraum des christlichen Advents - vom ersten Adventssonntag, der sich auch im November befinden kann, bis Weihnachten, während säkulare Adventskalender zumeist am 1. Dezember beginnen und am 24. Dezember enden.

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