08.03.2016

Unser "Traum"-Interview mit Kati Witt


Heute waren wir dann doch etwas aufgeregt. Wieso? Heute stand ein Telefoninterview mit Katarina Witt an. Ja, richtig – DIE Katarina Witt. „2x olympisches Gold und 4 WM-Titel“-Katarina Witt. Wie sich aber während des Gespräches heraus stellte, war diese Aufregung komplett unbegründet – denn wir sprachen mit einer super netten und sehr sympathischen Frau, mit der wir viel lachten und ein wirklich tolles Gespräch über Ernährung, die eismann-Medaillen-Offensive und das Gefühl, Gold zu gewinnen führten.

Katarina Witt, Sie sind die „Genießerin des Jahres“ und das Gesicht der „Medaillen Offensive 2016“ im neuen eismann-Katalog. Ihr Gesicht ziert allerdings nicht nur den Titel, sondern Sie geben auch im Katalog selber noch einige Tipps zu Produkten und Ernährung. Sind Sie durch Ihre Karriere als Leistungssportlerin voll im Thema „gesunde Ernährung“?

Ja total – und das betrifft vor allem auch die Zeit nach meiner Karriere als Eiskunstläuferin. Das ist ein Thema, das mich immer begleitet hat: Also auf gesunde Ernährung zu achten, aber dabei auch hier und da etwas genießen zu können. Das ist ja eigentlich das gesündeste, was man machen kann: Man darf alles – es muss nur in Maßen sein. Ich halte auch grundsätzlich nicht viel von Diäten, außer es muss aus gesundheitlichen Gründen sein. Ansonsten ist eine gute, ausgewogene Ernährung einfach am allerbesten. 

Haben Sie im Rahmen Ihrer Karriere schon einmal mit einem Ernährungsberater zusammen gearbeitet?

Das mit den Beratern ist später entstanden und war zu meiner aktiven Zeit noch nicht „en vogue“. Innerhalb der letzten 30 Jahre hat sich da viel zum Positiven entwickelt. Leistungssportler haben heute Zugang zu den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen – das ist nicht zu vergleichen mit uns damals. Da war das eher so „Pi mal Daumen“ (lacht). Gemüse sowie Obst sind gut und Eiweiß ist wichtig – aber das war‘s dann auch schon. Ich bin da eher froh, dass ich heute auf der Genussseite stehen kann. (lacht)

Wenn man wie Sie so lange Leistungssport betrieben hat, weiß man da das Naschen umso mehr zu schätzen?

Ich habe wie wohl jedes junge Mädchen immer schon gerne Eis genascht – das hat sich bis heute auch nicht geändert. Aber das war früher natürlich alles disziplinierter und das Eisessen fand dann schon eher mal heimlich statt. Aber so ergeht es wahrscheinlich vielen Frauen: Du kannst nicht immer so essen, wie du willst. Du musst trotzdem sehen, wo du dich gut ernährst und wo du mal über die Stränge schlagen kannst. Jetzt ist es eben so, dass ich nicht mehr in die engen Eiskostümchen hineinschlüpfe, in denen man jedes überflüssige Gramm sieht. Aber dennoch achte ich darauf. Denn wenn ich alles essen würde, was ich möchte, dann könnte ich bald durch die Welt kugeln. Also passe ich auf und treibe Sport, der immer noch Teil meiner Lebensphilosophie ist. Denn die Formel ist einfach: Man soll nicht mehr essen, als man verbraucht. Sonst nimmt man zu. 

Wie sieht Ihr persönliches Fitnessprogramm aus?

Ich trainiere mit dem Ergometer oder dem Crosstrainer, gehe walken, joggen und treibe Gymnastik. Das ist für mich alles Wohlfühlsport, so dass ich mich danach besser fühle – nicht zu vergleichen mit Leistungssport, bei dem man sich von den Trainingseinheiten erst einmal erholen musste.

Kochen Sie denn selber gerne?

Alsooo… hmmmm…. (lacht) Jetzt mit eismann ist es natürlich total einfach. (lacht) In meiner Familie ist eher mein Papa der Koch – der das auch sensationell macht. Da traue ich mich gar nicht, das Messer in die Hand zu nehmen und „gegen“ ihn zu kochen. Seine Kochkünste haben aber leider nie auf mich abgefärbt. Deshalb kommen mir die eismann-Produkte total gelegen, denn ich bin tendenziell ein ungeduldiger Mensch. Gerade die Gemüse- und Hähnchenprodukte sind schnell zubereitet und man hat abends fix ein leckeres Gericht zubereitet. Das ist ideal für mich – und so habe ich wirklich jetzt angefangen, häufiger am Herd zu stehen statt mir eine Stulle zu schmieren (lacht).

Wie stehen Sie generell zu TK-Kost?

Produkte aus der Tiefkühltruhe finde ich sehr gut. Man sagt ja, dass gerade TK-Gemüse am gesündesten ist, da das Gemüse direkt schockgefroren wird und deshalb die Vitamine enthalten bleiben. Ich bin jetzt auch nicht so die „Schnibbelmeisterin“, weshalb ich das super finde, dass mir das schon abgenommen wird.

eismann startet 2016 die große „Medaillen-Offensive“ und hat es geschafft, dass alle Produkte aus dem aktuellen Katalog mit DLG-Gold oder DLG-Silber ausgezeichnet sind…

… da bin ich dann ja ideal für… (lacht)

Richtig, denn Sie kennen sich mit Gold und Silber bestens aus. Was ist das für ein Gefühl, das 1. Mal Gold zu gewinnen und ganz oben zu stehen?

Da erinnere ich mich gerne zurück an 1984, meine erste Teilnahme und den Sieg bei den olympischen Spielen in Sarajewo. Das war etwas ganz Besonderes für mich. Aber dazu arbeitet man sich nach oben: Ob das jetzt die erste Goldmedaille bei der Spartakiade in den 70ern oder ein anderer Pokal war, den man mit nach Hause nimmt und bis heute mit Staubwedel sauber halten muss. Dann kam irgendwann die Europameisterschaft – um dann später bei Olympia ganz oben zu stehen. Man erarbeitet sich diesen Erfolg von Jahr zu Jahr. Und das ist das Schöne am Sport: Du merkst, wie du dich immer weiterentwickelst und es ganz nach oben schaffst. Man realisiert auch wirklich erst Wochen, Monate oder Jahre hinterher, was das für deine sportliche Karriere bedeutet.

Wenn man wie Sie so schnell alles erreicht – Sie haben 1984 mit Sieg bei EM, Olympia und WM den Hattrick geholt – lässt da die Freude über Gold auch mal nach?

Die Freude sicherlich nicht – aber ein stückweit die Motivation. Deshalb habe ich mich nach dem erneuten Hattrick im Jahr 1988 auch dazu entschieden, nicht mehr um Medaillen zu kämpfen, sondern in Shows aufzutreten, vor dem Publikum zu stehen und die Liebe zu diesem Sport auszuschöpfen. Kreativ sein und trainieren schon – aber nicht mehr der tägliche „Drill“ über sieben Stunden Training jeden Tag und die nervliche Belastung bei den Wettbewerben. Zudem kam zusätzlicher Druck in Zeiten des „Kalten Krieges“ auf, in dem der Sport auch für politische Zwecke missbraucht wurde. Oder auch Druck durch die Fans und Familie, die quasi immer den Sieg erwartet haben. Das ist schon teilweise unmenschlich gewesen, was da für eine Last auf jungen Schultern geruht hat. Daher war der Wechsel zu den Shows für mich der absolut richtige Schritt.

Sie haben als Sportlerin große Erfolge gefeiert – was glauben Sie, welche Charaktereigenschaften Ihnen da zu Gute kamen?

Ich denke, meine Stärke war meine Selbstsicherheit. Ich wusste, ich habe genug trainiert und kann unter Druck besser funktionieren als die anderen. Das klingt vielleicht ein wenig arrogant – aber genau das hat mir eine gewisse Sicherheit gegeben, die ich benötigt habe.

Gab es für Sie Momente im Sport, wo es überhaupt nicht lief oder Sie gescheitert sind? Wie haben Sie dieses Tief überwunden?

Ja, diese Momente gab es natürlich. Du wächst allerdings als Leistungssportler mit dem Bewusstsein auf, dass Sieg und Niederlage ganz nah beieinander liegen. Und wenn du eine Niederlage erlebst, dann weil der andere einfach besser war – also muss ich mich beim nächsten Mal mehr anstrengen. Du musst aus deinen Niederlagen lernen. Höhen sind zwar schön, aber auch Tiefen sind wichtig, weil man auch lernen kann, damit umzugehen. Es wär ja aber auch langweilig, wenn man ewig auf der Gewinnerstraße ist. Scheitern gehört zum Leben – sonst lernt man nie dazu.

Definitiv nicht gescheitert sind Sie mit Ihren Fotos im eismann-Katalog. Das sieht so aus, als wenn es sehr lustig beim Shooting war – durften Sie die Produkte, die Sie so gekonnt präsentieren, auch mal probieren?

Ja, wir hatten wirklich gute Laune und die Fotos sind echt schön geworden. Ich habe auch alle Produkte weggeputzt, die wir zum Mittagessen auf dem Tisch hatten – bis zur Donauwelle. Das war übrigens die erste Donauwelle, die mir gut geschmeckt hat. Ich kenne mich aber auch mittlerweile etwas mit den Produkten aus. Als eismann das erste Mal an mich herangetreten ist, habe ich heimlich erst einmal ein paar Produkte bestellt. Ich wollte doch erst einmal die Artikel probieren bevor ich irgendetwas unterschreibe (lacht).

Haben Sie schon ein Lieblingsprodukt von eismann?

Im Gedächtnis ist mir sehr positiv das Spargelrisotto geblieben. Generell finde ich gut, dass man die Produkte auch gut kombinieren kann: Gemüse mit Hühnchen, oder einfach etwas zusätzliches Gemüse zugeben zu einem anderen Gericht.

Vielen Dank für das nette Gespräch, Frau Witt. Und wir freuen uns jetzt schon darauf, dass Sie uns das ganze Jahr über im eismann-Katalog begleiten werden.

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