11.04.2013

Wer hat die Nudel erfunden?


Die Frage nach der Nation der Nudelerfindung stellt sich mittlerweile bereits über mehrere Jahrhunderte. Im so genannten „Teigwaren-Streit“ sind die Italiener, die Chinesen und die Araber beteiligt. Aber woher kommt denn nun die Nudel?

Beruft man sich auf den aktuellsten Fund eines Forscherteams, dann stammt die Nudel wohl tatsächlich aus China. Denn bei Ausgrabungen im Jahr 2005 fand ein chinesisches Forscherteam nahe des Gelben Flusses in China "die ältesten Nudeln der Welt": Am Boden eines Hauses in der vor etwa 4.000 Jahren zerstörten Stadt Laija fanden die Archäologen eine umgekippte, versiegelte Schale mit gelben Nudeln.

4.000 Jahre alte Nudeln entdeckt

Die dort entdeckten Nudeln sind dünn und etwa 50 Zentimeter lang. Ein wichtiger Unterschied zu den heute bekannten und beliebten italienischen Nudeln: Die ersten Nudeln waren aus Hirse - im Gegenteil zu den italienischen "Verwandten", die zum Großteil aus Weizenmehl bestehen. Das sehen die Forscher als Beweis, dass die ersten Nudeln bereits vor 4.000 Jahren in China vorkamen.

Marco Polo und die Nudeln

Wie die Nudeln dann überhaupt nach Italien gekommen sind? Der italienische Entdecker Marco Polo stieß im 13. Jahrhundert bei seiner über 20 Jahre währenden Asien-Reise scheinbar auf das mittlerweile auch mit Weizenmehl bestehende Nahrungsmittel namens "Nudel" und brachte diese neben vielen weiteren mit nach Italien, wo es allergrößte Beliebtheit erreichte und von dort aus die restliche Welt "eroberte".

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