10.11.2015

Wer war St. Martin?


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Wenn man St. Martin hört, hat man direkt die Geschichte der Mantelteilung im Kopf. Außerdem denkt man sofort an Kinder mit Laternen und heitere Gesänge. Wer aber war der Mann hinter den Legenden? Wer war der heilige Martin wirklich? Genau diese Frage haben wir uns gestellt und dazu recherchiert.

Die Geschichte von Martin von Tours beginnt in einer schon etwas länger vergangenen Zeit im Jahr 316 in Pannonien, einer damaligen römischen Provinz (im heutigen westlichen Ungarn). Als Sohn eines Militärtribuns war er damals zum Militärdienst verpflichtet und trat im Alter von nur 15 Jahren den Dienst an - damals noch deutlich jünger als heutzutage üblich. Nach vielen Jahren im Militär und vielen geschlagenen Schlachten wurde sein christlicher Glaube so stark, dass er sich des Dienstes verweigerte. Die Entlassung aus dem Armeedienst wurde ihm jedoch lange nicht gewährt - erst im Alter von 40 Jahren, nach 25 Jahren im Militär.

Der christliche Martin

Bereits während seiner Zeit im römischen Militär fühlte er sich durch den christlichen Glauben berufen. So bekehrte er Menschen für die Religion und errichtete mehrere Kloster, u.a. das erste im Abendland. Nach vielen aufopferungsvollen Taten, wurde er in der gesamten Region schnell bekannt als "Nothelfer" und "Wundertäter", was ihm zu einer großen Popularität verhalf. Diese führte so weit, dass er im Jahr 372 zum Bischof von Tours geweiht wurde.

Am 8. November 397, 25 Jahre nach seiner Ernennung zum Bischof, starb Martin von Tours im Alter von 81 Jahren. Drei Tage später, am 11. November, wurde er unter großer Anteilnahme in Tours beerdigt.

Die Legenden bleiben

Die Legenden um den heiligen Martin reichen von Krankenheilung, über das Verstecken im Gänsestall vor seiner Berufung als Bischof (und dem daraus abgeleiteten Gänseessen zu seinem Namenstag) bis gar hin zu der Erweckung von Toten. Die wohl bekannteste Legende, die Mantelteilung, soll im Jahre 334 stattgefunden haben, als Martin mit 17 Jahren noch für das Militär diente. An einem kalten Wintertag traf er einen armen und unbekleideten Mann. Als er ihn erblickte, zögerte er keine Sekunde und teilte seinen Militärmantel mit dem "Bettler". In der darauf folgenden Nacht, erschien Martin Jesus - bekleidet mit der Mantelhälfte von dem armen Mann - und dankte ihm für seine barmherzige Tat.

Heute bleibt der Brauch, am 11. November, dem Todestag von "St. Martin", eine Gans zu Ehren des Heiligen zu servieren. Wir finden: Eine schöne Tradition und ein nobler Grund, die Familie am Tisch zu versammeln.

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