02.02.2015

Die neuen Trendgetreide


Hirse, Buchweizen oder Reis sind in unserer Küche seit langem bekannt. Doch in letzter Zeit bekommen diese traditionellen Getreidesorten immer stärkere Konkurrenz: Quinoa, Risoni und Zartweizen heißen die neuen Trendgetreide.

Wobei man von den Dreien eigentlich nicht von „neu“ sprechen kann, denn in anderen Teilen dieser Welt stehen sie schon seit langem auf dem Speiseplan. Und auch die Bezeichnung „Getreide“ stimmt nicht so ganz...  

Quinoa zum Beispiel stammt aus Südamerika, hauptsächlich aus Ecuador, Peru und Bolivien, wo es seit 6000 Jahren das Hauptnahrungsmittel ist. Es wurde in den Hochebenen der Anden oberhalb einer Höhe von 4000 m schon von den Inkas angebaut. Inzwischen hat Quinoa, auch „das Gold der Inka“ genannt, eine hohe Ehrung erfahren: UN-Generalsekretär Ban Ki Moon erklärte das Jahr 2013 zum „Jahr der Quinoa“. Die Pflanze soll aufgrund ihrer spezifischen Vorteile helfen, den Hunger auf der Welt, gerade in Zeiten des Klimawandels, zu bekämpfen. Denn Quinoa ist eine der besten pflanzlichen Eiweißquellen auf der Welt. Die kleinen Körnchen enthalten alle neun essentiellen Aminosäuren, und der Mineralieninhalt von Quinoa schlägt den unserer üblichen Getreidearten um Längen. Außerdem ist das Inka-Korn glutenfrei und kann daher bei Getreideunverträglichkeiten problemlos gegessen werden. Übrigens: Die Bezeichnung Korn ist irreführend. Denn Quinoa ist ein Gänsefußgewächs und gehört zur Pflanzenfamilie von Rote Bete und Spinat. Ihre Blüten werden als Gemüse zubereitet und die Samen als Beilage.  

Risoni (auch Orzo oder Manestra genannt) kommen ursprünglich aus der griechischen Küche und heißen dort Kritharáki. Das Wort ist eine Ableitung von den griechischen Begriffen Weizen-, Gerste- oder Getreidekorn. Es sind also kleine Nudeln, die nur die Form von Reis haben, aber kein Reis sind. Auch in Italien haben Risoni eine lange Tradition. Wenn es mal keine gute Reisernte gab, kamen stattdessen die kleinen Nudeln auf den Tisch. Heute sind sie aus der griechischen und italienischen Küche nicht mehr wegzudenken – in Salaten, Suppen und als einfache Pasta mit Tomatensauce. Und sie sind echte Schlankmacher: Eine Portion (50 g) enthält nur 178 kcal und fast kein Fett.  

Zartweizen (auch Ebly) wird aus Hartweizen gewonnen, der ausschließlich in der Mitte Frankreichs angebaut wird. Die Herstellung ist recht aufwendig: In vier Schritten wird aus den geernteten Weizenkörnern Zartweizen hergestellt. Zuerst werden die Körner der Größe und dem Aussehen nach sortiert. Anschließend werden sie mit Wasserdampf vorgegart, danach teilweise geschält und getrocknet. Zartweizen ist fettarm und besitzt reichlich Ballaststoffe. Die Vitamine (z.B. B1, Niacin (B3) und B6) sowie Mineralstoffe (z.B. Kalzium, Magnesium, Kalium) bleiben durch die schonende Verarbeitung erhalten. Der Zartweizen besitzt keinen charakteristischen Eigengeschmack, sondern erinnert etwas an eine Mischung aus Nudeln und Haferflocken. Er eignet sich am besten in Brühe gekocht als Beilage zu Fleisch, Gemüse und Fisch.  

Einfach mal probieren! Denn es gibt drei „gewichtige“ Gründe, Quinoa, Risoni und Zartweizen auf den Küchenplan zu stellen: Sie sind leckere Sattmacher – aber keine Dickmacher – und äußerst gesund.

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