
Durstlöscher für kleine Entdecker: Mit diesen Tipps animiert ihr eure Kinder spielerisch zum Trinken
Mindestens so wichtig wie eine ausreichende und ausgewogene Nahrungsaufnahme ist eine regelmäßige Flüssigkeitszufuhr. Doch beim Spielen, Toben und Erforschen der Welt vergessen viele Kinder das Trinken. Mit unseren Tipps schaffen es kleine Trinkmuffel mit links, den täglichen Flüssigkeitsbedarf zu decken.

Mehr als nur ein Durststiller: Diese Funktionen erfüllt Wasser in unserem Körper
Wasser ist für unseren Körper überlebenswichtig. Kein Wunder, schließlich besteht der Körper Erwachsener zu 50-60 Prozent aus Wasser, der von Kindern zu bis zu 75 Prozent. Wasser hält das Blut dünnflüssig und erleichtert die Versorgung des Körpers mit Nährstoffen und Sauerstoff. Das erklärt, warum sich eine unzureichende Flüssigkeitszufuhr bereits nach wenigen Stunden mit Kopfschmerzen, Konzentrationsproblemen und Schwindel bemerkbar macht.
Während wir mehrere Wochen ohne Nahrung überleben können, können wir nur drei bis maximal fünf Tage ohne Wasser überleben. Da wir Flüssigkeit nicht speichern können, ist es wichtig, über den Tag verteilt immer wieder kleine Mengen Wasser oder andere kalorienfreie Getränke aufzunehmen.
So viel sollten Kinder pro Tag trinken
Laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung (DGE) sollten Kleinkinder zwischen einem und vier Jahren etwa 600 bis 800 Milliliter Wasser am Tag trinken. Kinder zwischen vier und zehn Jahren haben einen Flüssigkeitsbedarf von 850 Milliliter bis einen Liter pro Tag.
Zwischen elf und 14 Jahren sollten Kinder mindestens einen Liter, Jugendliche ab dem 15. Lebensjahr und Erwachsene mindestens 1,5 Liter pro Tag trinken. Ihren Durst sollten Kinder wie Erwachsene dabei am besten mit kalorienfreien Getränken wie Wasser, Früchte- und Kräutertee stillen.

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Wie sich ein Wassermangel auf den Körper auswirkt
Beim Spielen, Lernen und Lesen vergessen viele Kinder jedoch das Trinken. Dabei kann eine unzureichende Flüssigkeitszufuhr gerade bei Kindern, deren Körper zu bis zu 75 Prozent aus Wasser besteht, schnell gravierende Folgen haben. Das sind die Hauptrisiken einer zu geringen Flüssigkeitsaufnahme:
Trinken Kinder über mehrere Stunden oder angesichts hoher Temperaturen oder sportlicher Betätigung zu wenig, kann ihr Körper dehydrieren. Das äußert sich durch Durst oder einen trockenen Mund. Aber auch Konzentrationsprobleme, Müdigkeit und Schwindel können auf eine Dehydrierung hindeuten. Wird der Flüssigkeitsmangel nicht ausgeglichen, kann es zu ernsthaften Folgen wie einem Kreislaufversagen kommen.
Eine zu geringe Trinkmenge wirkt sich auch auf die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit des Kindes aus. Folglich können sich die Kinder nicht gut konzentrieren, vergessen Dinge und ihre Aktivität lässt nach. Das kann sich auf lange Sicht auch auf die Schulnoten auswirken.
Trinken Kinder regelmäßig zu wenig, kann sich dies auch in Form von Verdauungsbeschwerden äußern. Eine unzureichende Flüssigkeitsaufnahme kann die Verdauung verlangsamen und Verstopfung begünstigen. Außerdem werden Stoffwechselprodukte, die bei der Verdauung der Nahrung oder beim Abbau von Medikamenten beispielweise im Körper anfallen, weniger schnell ausgeschieden.
Eine zu geringe Wasseraufnahme kann auch die Hautgesundheit beeinträchtigen. Trinken Kinder zu wenig, kann das zu trockener Haut führen und Ekzeme fördern. Und last but not least trägt eine regelmäßige Wasserzufuhr auch zur Stärkung unseres Immunsystems bei. Viele gute Gründe also, kleine Trinkmuffel zum Trinken zu animieren.

Mit diesen Tipps wird Trinken zur Lieblingsbeschäftigung eurer Kleinen
Aus der selbst gewählten Trinkflasche trinken
Die meisten Kinder trinken deutlich lieber aus einer bunten Flasche oder einem Trinkbecher mit dem Lieblings-Comichelden als aus einem herkömmlichen Glas. Das könnt ihr euch zunutze machen, indem ihr mit eurem Kind zusammen eine Trinkflasche, einen Becher oder ein Glas mit Aufdruck kaufen geht. Ganz wichtig: Überlasst eurem Kind die Wahl. Sollten nur zwei oder drei Flaschen in Frage kommen, weil sich beispielsweise nur in sie Wasser mit Kohlensäure einfüllen lässt, dann lasst euer Kind aus diesen Produkten wählen.
Alternativ kann euer Nachwuchs auch eine neutrale Glasflasche bemalen oder mit Stickern bekleben. Auf diese Weise wird die Flasche einzigartig. Folglich wird sich euer Kind jedes Mal aufs Neue freuen, aus der Flasche trinken und sie seinen Freunden zu präsentieren zu können.
Kennt ihr schon Infused Water?
Eure Kinder finden Wasser langweilig? Kein Problem. Statt zu Softdrinks oder Schorlen zu greifen, könnt ihr das Wasser mit Obst, Gemüse oder Kräutern pimpen. Gebt dafür einfach einige Scheiben Gurke, eine Handvoll Himbeeren oder einige Blätter Minze in eine große Karaffe mit Wasser. Auch Melonen-, Orangen- oder Zitronenscheiben oder Basilikum und Ingwer verleihen dem Wasser einen leckeren Geschmack und machen Lust auf mehr.
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Mit gutem Beispiel voran: So gelingt es auch Eltern, mehr zu trinken
Hand aufs Herz: Trinkt ihr auch genug? Eltern sind die größten Vorbilder ihrer Kinder. Sie geben nicht nur Werte und Verhaltensregeln vor. Auch in Sachen Ernährung orientieren sich die Kleinen an den Großen. Wenn Eltern völlig selbstverständlich Rohkost zum Abendessen knabbern, werden es die Kinder genauso machen. Das gilt auch fürs Trinken: Wenn die Kleinen bei den Eltern sehen, dass diese immer eine Trinkflasche, werden sie stärker darauf achten, ihre eigene auch immer dabeizuhaben. Steht auf eurem Küchentisch immer eine Flasche Wasser, wird dies auch eure Kinder dazu veranlassen, über den Tag verteilt etwas zu trinken.
Solltet ihr selbst zu wenig trinken, so gilt: Für neue Gewohnheiten ist es nie zu spät. Auch das ist ein wichtiges Signal für eure Kinder. Dass auch die eigenen Eltern immer noch etwas neues hinzulernen oder im Alltag ändern können, werden sie sicherlich mit Interesse und Wohlwollen anerkennen werden.
Ihr habt Hunger? Trinkt etwas!
Ganz wichtig: Durst und Hunger werden von dem gleichen Gehirnbereich signalisiert. Oft steckt hinter Hunger tatsächlich Durst. Melden sich eure Kids mit Hunger bei euch, bietet ihnen zunächst ein Glas Wasser an. Oft stellt sich der vermeintliche Hunger spätestens dann als Durst heraus und ist urplötzlich gestillt.
Daher lautet die grundsätzliche Empfehlung für Erwachsene wie Kinder: Trinkt zu jeder Haupt- und Zwischenmahlzeit ein Glas Wasser. Auf diese Weise schafft ihr es mit Leichtigkeit, die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfohlenen sechs Gläser Wasser am Tag zu trinken.

Trink-Challenge motiviert und macht Spaß
Könnt ihr eure Kleinen partout nicht zum Trinken bewegen, können kleine Wettbewerbe die Lösung sein. Um die Erfolge festzuhalten, könnt ihr ein kleines Notizbuch verwenden, das ihr als Trink-Tagebuch benutzt.
Ihr könnt morgens beispielsweise gemeinsam mit eurem Kind seine Flasche mit 500 Milliliter Wasser füllen. Schafft er oder sie es, die Flasche bis zum Nachmittag auszutrinken, bekommt er einen Stempel oder Aufkleber.
Schafft es euer Kind, in einer Woche sieben oder in einem Monat mehr als 25 Stempel zu sammeln, bekommt es eine kleine Belohnung. Das motiviert, macht Spaß und wird innerhalb kürzester Zeit auch ohne Belohnung funktionieren.

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