
Praxis-Tipps: Wie ihr eure Kinder in die Essenszubereitung miteinbezieht
Essen ist weit mehr als reine Nahrungsaufnahme. Gemeinsame Mahlzeiten schaffen ein Gefühl von Geborgenheit, fördern den Austausch, aber auch die Begeisterung für Lebensmittel. Dazu tragen auch das gemeinsame Einkaufen, Zubereiten und Kochen der Speisen bei. Wir verraten euch, wie ihr eure Kleinen spielerisch für die Essenszubereitung begeistert.

Warum Essen mehr ist als reine Nahrungsaufnahme
Gerade schwierigen Essern kann die Mithilfe in der Küche den Zugang zur Welt der Lebensmittel ebnen, ohne dass deren Verzehr direkt im Mittelpunkt steht. Indem ihr eure Kinder an der Auswahl und Zubereitung der Speisen teilhaben lasst, weckt ihr deren Interesse für Nahrungsmittel.
Begeisterung und Spaß beim Kochen sind optimale Voraussetzungen für einen offenen, vorbehaltlosen Umgang mit dem Thema Ernährung.

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Warum gemeinsames Einkaufen und Kochen das Ernährungsbewusstsein eurer Kinder fördert
Werden die Kinder bei den Vorbereitungen mit einbezogen, übernehmen sie Verantwortung. Das erhöht die Selbstwirksamkeit und erfüllt die Kinder überdies mit Stolz. Folglich werden sie die zubereitete Mahlzeit gleich noch einmal so gerne essen. Zudem steigt ihre Bereitschaft, Neues zu probieren.
Außerdem lernen die Kinder auf diese Weise einen bewussten und wertschätzenden Umgang mit Lebensmitteln. Nebenbei erwerben sie wichtige Alltagskompetenzen und bekommen ein Gespür für eine gesundheitsfördernde Ernährungsweise. Und last but not least profitiert ihr auch als Eltern davon, wenn die alltäglichen To-Dos peu à peu auf mehreren Schultern verteilt werden. Somit kann das gemeinsame Planen, Einkaufen und Zubereiten der Speisen zur echten Win-Win-Situation für alle werden
Was schon kleine Kinder problemlos erledigen können
Bereits im Kleinkindalter könnt ihr euren Nachwuchs an der Zubereitung der Mahlzeiten beteiligen. Kleine Kinder können beispielsweise Obst und Gemüse waschen oder den Salatkopf auseinanderzupfen. Außerdem können bereits Kindergartenkinder weiches Gemüse wie Bananen mit einem Butterbrotmesser in Scheiben schneiden oder Beeren in den Joghurt rühren. Oder ihr könnt ihnen die Aufgabe übertragen, die selbstgemachte Pizza mit kleingeschnittenem Gemüse wie Mais, Paprika oder auch Pilzen zu belegen.
Auf diese Weise lernen Kinder spielerisch den Umgang mit Lebensmitteln. Und ganz nebenbei vermittelt ihr den Kleinen auf ungezwungene Art und Weise, wie gut eine ausgewogene Ernährung schmecken kann. Durch vielfältige Gerüche, Geräusche und Geschmäcker werden außerdem die Sinne geschärft. Auf diese Weise verlieren die Kinder die Scheu, Neues auszuprobieren. Das wiederum erweitert die Geschmackspalette der Kleinen.

Das Auge isst mit
Kleine wie größere Kinder können auch den Tisch decken und dekorieren. Denn nicht nur leckere Speisen, sondern auch eine angenehme Atmosphäre wirken sich positiv auf das Essverhalten aus. Dazu zählt auch ein liebevoll gedeckter Tisch.
Zudem werden in den ersten Lebensjahren bis zum Grundschulalter nicht nur der Geschmack, sondern auch Essgewohnheiten geprägt. Diese bleiben in der Regel bis ins Schulalter stabil und bilden die Voraussetzung für das Essverhalten im Erwachsenenalter. Wer also im Kindesalter lernt, dass Mahlzeiten in ruhiger Atmosphäre und mit genügend Zeit im Sitzen eingenommen werden, wird dies auch als Erwachsener entsprechend übernehmen.
Was größere Kinder übernehmen können
Ab dem Grundschulalter können Kinder bereits ihr eigenes Pausenbrot zubereiten. Außerdem könnt ihr sie jetzt mit den ersten kleinen Gängen zum Bäcker oder Supermarkt betrauen. Beim gemeinsamen Einkauf können sie beispielsweise Obst und Gemüse auswählen und abwiegen.
Bei der Zubereitung können sie helfen, indem sie das Gemüse für Rohkost waschen und schneiden. Beim Backen können sie Mehl und Zucker abwiegen, die Eier abzählen oder eine vorgegebene Menge Milch in den Messbecher gießen. Das fördert das Gespür für Mengen und Zahlen. Backt ihr nach Rezept, schult ihr auf diese Weise außerdem ganz nebenbei die Sprachbildung und Lesefähigkeit eurer Kids.
Ab dem Alter von zehn Jahren sind die meisten Kinder zudem in der Lage, ein Essen zu planen und mit Unterstützung zuzubereiten. Gerade beim Kochen am Herd sollten die Eltern aber immer auf Abruf bereit oder den Kindern zur Seite stehen. Nach dem Essen können die Kinder außerdem helfen, den Tisch ab- und die Geschirrspülmaschine einzuräumen. Alternativ können sie den Abwasch oder das Abtrocknen übernehmen.
Stress vorbeugen: Die richtige Planung ist alles!
Wichtig: Damit alle Beteiligten das Kochen und Zubereiten gleichermaßen genießen können, ist eine vorausschauende Planung wichtig. Vor allem, wenn mehrere Kinder mithelfen wollen, sollten die Aufgaben im Vorfeld klar definiert werden. Das beugt Frust und Streit vor.
Ein weiterer zentraler Punkt, damit alles reibungslos funktioniert: ein ausreichender Zeitpuffer. Räumt für die Zubereitung der Speisen mehr Zeit ein. Anfangs bedeutet die Einbeziehung der Kinder nämlich in der Regel Mehrarbeit. Schließlich müssen die Kleinen den Umgang mit dem Messer erst einmal üben und ein Gespür fürs gefühlvolle Umrühren gewinnen. Doch dies zahlt sich auf lange Sicht aus: Haben die Kinder erst einmal Übung im Obst- und Gemüseschneiden, Teig rühren und ausrollen, können euch die Kids nach kurzer Zeit tatsächlich viel Arbeit abnehmen.
Versucht, geduldig und nachsichtig zu bleiben, wenn das Ergebnis zunächst anders ausfällt als geplant. Das gilt auch für kleine Missgeschicke. Denn wie bei allem gilt auch beim Kochen und Zubereiten: Übung macht den Meister. Je öfter ihr eure Kinder einbezieht, umso eigenständiger und sicherer im Umgang mit den Küchengeräten werden sie.

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