
Knollensellerie - Geschmack, Nährwerte, Kalorien, Verwendung, Inhaltsstoffe, Zubereitung
Der Knollensellerie, auch als Wurzelsellerie oder Zeller bekannt, zählt zu den bedeutenden Wurzelgemüsen der europäischen Küche. Ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammend, wird er seit Jahrhunderten sowohl als Nahrungsmittel als auch als Heilpflanze geschätzt. Seine feste, aromatische Knolle entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einem zentralen Bestandteil traditioneller Gerichte, insbesondere in Suppen, Eintöpfen und Gemüsebrühen. Die ursprüngliche Nutzung lässt sich bis zu den alten Ägyptern zurückverfolgen, die den Sellerie für kultische und medizinische Zwecke einsetzten.
Heute umfasst der Anbau von Knollensellerie viele Sorten, darunter auch solche aus kontrolliert ökologischem Anbau. Seine vielseitige Verwendbarkeit und der markante, würzige Geschmack machen ihn zu einer beliebten Zutat in der saisonalen und regionalen Küche. Besonders im Herbst und Winter spielt die Sellerieknolle durch ihre lange Lagerfähigkeit und ihre kulinarischen Einsatzmöglichkeiten eine wichtige Rolle. Dank seiner tiefen historischen Wurzeln und seiner Bedeutung in der modernen Küche verbindet Knollensellerie Tradition und Nachhaltigkeit auf überzeugende Weise.
Knollensellerie: Infos und Tipps zum Lebensmittel
Knollensellerie: Infos und Tipps zum Lebensmittel
✓ Knollensellerie gehört zur Familie der Doldenblütler und ist ein klassisches Wurzelgemüse.
✓ Die Knolle zeichnet sich durch ihren intensiven, würzigen Geschmack aus und wird häufig in Suppen, Eintöpfen und Pürees verwendet.
✓ Neben Wasser und Ballaststoffen enthält Knollensellerie unter anderem Vitamin K, Folsäure und ätherische Öle.
✓ Das Gemüse hat eine beige bis braune, dicke Schale mit unebener Oberfläche, die vor der Zubereitung entfernt werden muss.
✓ Er kann sowohl roh, zum Beispiel in Salaten, als auch gegart in verschiedenen Gerichten verarbeitet werden.
Knollensellerie: Saison
Knollensellerie wird in Deutschland überwiegend zwischen April und Juni aus vorgezogenen Jungpflanzen ins Freiland gepflanzt, da die Samen eine lange Keimdauer haben. Der Anbau erfordert nährstoffreiche, lockere Böden und einen geschützten, sonnigen Standort. Nach einer Wachstumsdauer von etwa sechs bis sieben Monaten erfolgt die Ernte zwischen September und November. International wird Knollensellerie in gemäßigten Klimazonen angebaut, wobei die Anbaubedingungen den deutschen weitgehend ähneln. Dank moderner Lagertechniken, die eine kühle und feuchte Umgebung erfordern, ist Knollensellerie in Märkten nahezu das gesamte Jahr über verfügbar, auch wenn die Hauptsaison in den Herbst- und Wintermonaten liegt. Die Lagerung der Knollen ermöglicht eine lange Haltbarkeit und sorgt so für eine konstante Versorgung unabhängig von der Erntezeit.
Welche Knollensellerie-Sorten gibt es?
Knollensellerie, ein wichtiger Bestandteil der klassischen Küche, ist in verschiedenen Sorten erhältlich, die sich vor allem durch Form, Größe und ihre Textur unterscheiden. Zu den beliebten Varianten gehört beispielsweise die Sorte 'Prinz', die sich durch eine gleichmäßige, runde Knollenform und eine glatte Oberfläche auszeichnet. 'Monarch' hingegen überzeugt durch eine besonders zarte Struktur und einen feinen Geschmack, während 'Albin' für ihre große Knolle und robuste Beschaffenheit bekannt ist. Unterscheidungsmerkmale wie die Schalenbeschaffenheit, Fasergehalt oder der Wasseranteil spielen oft eine entscheidende Rolle bei der Auswahl der Sorte, je nach geplanten Verarbeitungsmethoden oder Einsatz in der Küche.
Knollensellerie: Geschmack
Knollensellerie zeichnet sich durch einen kräftigen, würzigen Geschmack aus, der leicht erdig und nussig ist. Die intensiven Aromen entwickeln sich besonders gut beim Kochen, wodurch der Sellerie eine milde Süße entfalten kann. Roh bleibt der Geschmack deutlich herber und schärfer, während die knackige Konsistenz den intensiven Eindruck unterstreicht. Vielfältig einsetzbar, ergänzt er sowohl deftige Gerichte als auch frische Rohkostvariationen durch seine markante Note.
Knollensellerie: Inhaltsstoffe
Knollensellerie zeichnet sich durch einen bemerkenswerten Gehalt an Vitamin K aus. Ebenfalls enthält er eine nennenswerte Menge an Folsäure (Vitamin B9) und stellt eine natürliche Quelle für Ballaststoffe dar.
Nährwerte
In der folgenden Tabelle siehst du, welche Nährstoffe pro 100 Gramm Knollensellerie (roh) enthalten sind. Bei den Nährwertangaben handelt es sich um Durchschnittswerte.
| Kilokalorien | 26 kcal |
| Protein | 1,6 g |
| Fett | 0,3 g |
| Kohlenhydrate | 2,3 g |
| Ballaststoffe | 4,2 g |
| Wasser | 89 g |
Mikronährstoffe: Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente
In der Tabelle kannst Du sehen, welche Vitamine und Mineralien Knollensellerie (roh) pro 100 Gramm enthält. Bei den Mengenangaben handelt es sich um Durchschnittswerte.
| Thiamin (Vitamin B1) | 36 µg |
| Riboflavin (Vitamin B2) | 70 µg |
| Niacin (Vitamin B3) | 900 µg |
| Pantothensäure (Vitamin B5) | 510 µg |
| Vitamin B6 | 200 µg |
| Folsäure (Vitamin B9) | 76 µg |
| Vitamin C | 8,3 mg |
| Vitamin E | 540 µg |
| Vitamin K | 41 µg |
| Beta-Carotin | 15 µg |
| Natrium | 77 mg |
| Magnesium | 14 mg |
| Kalium | 414 mg |
| Calcium | 50 mg |
| Phosphor | 69 mg |
| Mangan | 150 µg |
| Eisen | 440 µg |
| Kupfer | 118 µg |
| Zink | 385 µg |
Ist Knollensellerie gesund?
Knollensellerie gilt als ein gesundes Gemüse, das sich durch eine Vielzahl wertvoller Nährstoffe auszeichnet.
Vitamin K, das in Knollensellerie in größerer Menge enthalten ist, spielt eine wichtige Rolle bei der Blutgerinnung und trägt zur Erhaltung normaler Knochen bei. Auch Folsäure, bekannt als Vitamin B9, ist in hoher Konzentration vorhanden. Diese unterstützt die normale Blutbildung sowie Zellteilung und ist besonders wichtig in der Schwangerschaft.
Darüber hinaus enthält Knollensellerie Ballaststoffe, die zur Förderung einer gesunden Verdauung beitragen können. Ballaststoffe unterstützen die Darmfunktion und können dabei helfen, ein langanhaltendes Sättigungsgefühl zu fördern. Diese Vielzahl an Nährstoffen macht Knollensellerie zu einem wertvollen Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung.
Knollensellerie tiefgekühlt
Knollensellerie wird auch als Tiefkühlprodukt angeboten und ist bereits geschält sowie in praktische Stücke oder Scheiben geschnitten erhältlich. Die tiefgekühlte Variante eignet sich besonders für die schnelle Zubereitung, da der zeitintensive Arbeitsschritt des Schälens und Schneidens entfällt. Sie wird häufig in Suppen, Eintöpfen, Gemüsepfannen oder Pürees verwendet und erweist sich als vielseitige Zutat in der warmen Küche. Dank der Tiefkühlung bleibt der Großteil des Aromas und der ursprünglichen Konsistenz erhalten, wodurch sie eine zeitsparende und dennoch hochwertige Alternative zu frischem Knollensellerie darstellt.
Knollensellerie: Tipps für die Zubereitung
Knollensellerie ist ein vielseitiges Wurzelgemüse, das in der Küche auf vielfältige Weise verwendet werden kann. Von rohen Gerichten bis hin zu gebackenen oder pürierten Zubereitungen bietet er zahlreiche geschmackliche Möglichkeiten. Nachstehend sind die gängigsten Zubereitungsmethoden für frischen Knollensellerie beschrieben, inklusive der einzelnen Schritte.
Vorbereitung
Bevor Knollensellerie verarbeitet wird, sollte er gründlich geputzt werden. Dazu wird die Knolle zunächst geschält, um die ungenießbare äußere Schale zu entfernen. Dabei eignet sich entweder ein Messer oder ein Gemüseschäler. Nach dem Schälen wird der Knollensellerie je nach Rezept in die gewünschte Form gebracht, beispielsweise in Würfel, Scheiben oder Stifte. Das Gemüse sollte möglichst rasch weiterverarbeitet werden, da es schnell oxidiert und braun wird. Um dies zu vermeiden, können die geschnittenen Stücke in eine Schüssel mit Wasser und einem Spritzer Zitronensaft gelegt werden.
Knollensellerie roh
Roher Knollensellerie eignet sich ideal für Salate. Dazu wird die geschälte Knolle fein geraspelt oder in dünne Scheiben geschnitten. Ein klassisches Beispiel ist der französische Selleriesalat. Hierfür wird der Knollensellerie mit einer leichten Mayonnaise- oder Joghurt-Dressing vermengt. Für zusätzlichen Geschmack können Gewürze, Zitronensaft und frische Kräuter hinzugefügt werden.
Knollensellerie im Topf (Knollensellerie Püree)
Knollensellerie lässt sich hervorragend zu einem cremigen Püree verarbeiten. Die Knolle wird dafür geschält, in grobe Stücke geschnitten und in einem Topf mit Salzwasser weichgekocht. Nach etwa 15 bis 20 Minuten werden die gegarten Stücke abgeseiht und mit einem Kartoffelstampfer oder Pürierstab fein püriert. Um die Konsistenz und den Geschmack zu verfeinern, wird das Püree mit etwas Butter, Milch oder Sahne sowie Salz, Pfeffer und Muskatnuss abgeschmeckt.
Knollensellerie Suppe
Für eine Knollensellerie-Suppe wird die geschälte Knolle in kleine Würfel geschnitten und zusammen mit Zwiebeln oder Lauch in etwas Öl oder Butter angedünstet. Anschließend wird das Gemüse mit Gemüsebrühe aufgegossen und für etwa 20 bis 25 Minuten gekocht, bis der Knollensellerie weich ist. Die Suppe wird danach mit einem Pürierstab cremig gemixt und nach Geschmack mit Sahne, Gewürzen und Kräutern verfeinert.
Knollensellerie im Backofen (Knollensellerie Ofen)
Knollensellerie aus dem Ofen eignet sich gut als Beilage oder Hauptgericht. Dazu wird die Knolle geschält und in Würfel, Scheiben oder Stifte geschnitten. Die Stücke werden dann in einer Schüssel mit Olivenöl, Salz, Pfeffer und gegebenenfalls Gewürzen oder Kräutern vermengt. Auf einem Backblech verteilt, wird der Knollensellerie bei 180 bis 200 Grad Celsius (Ober-/Unterhitze) für etwa 25 bis 30 Minuten gebacken, bis er außen leicht knusprig und innen weich ist.
Knollensellerie in der Heißluftfritteuse (Knollensellerie Sticks)
Für eine fettärmere Zubereitung können Knollensellerie-Sticks in der Heißluftfritteuse gegart werden. Nach dem Schälen wird die Knolle in Sticks geschnitten und mit etwas Olivenöl und Gewürzen mariniert. Die Sticks werden dann in die Heißluftfritteuse gegeben und bei 180 Grad Celsius für etwa 15 bis 20 Minuten gegart, bis sie goldbraun und knusprig sind. Diese Zubereitung eignet sich besonders als gesunde Snack-Alternative zu Pommes Frites.
Knollensellerie Gratin
Für ein Gratin wird der Knollensellerie in dünne Scheiben gehobelt und in einer Auflaufform geschichtet. Eine Mischung aus Sahne, Milch, Muskatnuss, Salz und Pfeffer wird darübergegossen, und der Auflauf wird mit geriebenem Käse bestreut. Bei 180 Grad Celsius im vorgeheizten Ofen wird das Gratin etwa 30 bis 40 Minuten gebacken, bis es goldbraun ist.
Weitere Zubereitungsmethoden
Knollensellerie lässt sich zusätzlich fermentieren. Hierfür wird die geschälte Knolle in dünne Scheiben geschnitten und mit einer Salzwasserlösung in Gläsern luftdicht verschlossen, um einen längeren Fermentationsprozess zu ermöglichen. Ebenso kann Knollensellerie zu einer Pastete verarbeitet oder für die spätere Verwendung eingefroren werden. Vor dem Einfrieren sollte die Knolle blanchiert werden, um die Haltbarkeit zu verlängern.
Kann man Knollensellerie roh essen?
Knollensellerie ist roh verzehrbar und wird häufig fein gerieben in Salaten verwendet, etwa in Kombination mit geraspelten Äpfeln oder Möhren. Im Gegensatz zum gekochten Zustand, bei dem die Knolle vor allem in Suppen, Eintöpfen oder Pürees ihren intensiven Geschmack entfaltet, bleibt der Geschmack im Rohverzehr deutlich frischer und knackiger. Beim Dünsten oder Braten nimmt Knollensellerie eine weichere Konsistenz an und zeichnet sich durch ein mildes Aroma aus, das sich gut mit Gewürzen kombinieren lässt.
Knollensellerie: Lagerung
Für die Lagerung eignet sich ein kühler, dunkler Ort, etwa ein Keller oder das Gemüsefach im Kühlschrank. So bleibt die Knolle über Wochen haltbar – bei geschnittenem Knollensellerie verkürzt sich die Haltbarkeit erheblich, und dieser sollte innerhalb weniger Tage verbraucht werden.
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