Herzhafte Maultaschen auf Kürbis-Kartoffelstampf

Das "Täschle" verrät die Herkunft aus dem Schwäbischen. Früher haben arme Leute Gemüse- und Fleischreste in die Maultäschle gepackt und hatten so eine weitere Mahlzeit. Die "Herrgottbscheißerle" sollen einstmals auch deshalb so beliebt gewesen sein, weil man während der Fastenzeit Fleisch darin verstecken konnte.

Personen
4
Zeit
30 Min.
Schwierigkeit
Bewertung

Zubereitung:

  1. 1

    Kartoffeln waschen, schälen und in Würfel schneiden und mit 2 Daumen breit gesalzenem Wasser mit den Kürbiswürfeln zum Kochen bringen und ca. 20 Minuten garen.

    
  2. 2

    Die Maultaschen in kochendem, leicht gesalzenem Wasser mit Deckel für ca. 20 Minuten gar ziehen lassen. Mit einem Schöpflöffel heraus nehmen und in einer Pfanne mit 1 EL Butter an schmelzen, warm halten.

    
  3. 3

    Bacon in einer Pfanne knusprig braten, dann auf Küchenkrepp legen. Röstzwiebeln kurz in dem restlichen Fett in der Pfanne erwärmen.

    
  4. 4

    Das Wasser von den Kartoffeln/ Kürbis abgießen. Ein Schuss Milch in den Topf geben und mit dem Stampfer das Püree grob pürieren. Wer es sämiger mag, gibt noch mehr Milch dazu. Am Ende einen EL Butter unterrühren und mit Salz und frischem Pfeffer abschmecken.

    
  5. 5

    Die Maultaschen einmal halbieren und auf dem Stampf mit Bacon und Röstzwiebeln anrichten. Mit frischem grobem Pfeffer bestreut servieren.

    

Zutaten für 4 Personen:

  • 4 Stck Original Schwäbische Maultaschen
  • 500 g Kartoffeln
  • 500 g Kürbis-Würfel
  • 150 g Bacon in Streifen
  • 4 EL fertige Röstzwiebeln
  • 2 EL Butter
  • Vollmilch, Salz, frischer Pfeffer

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