Das sind die beliebtesten Lebensmittel im Herbst

Der Herbst ist da – und mit ihm die nächste Corona-Welle. Die Menschen arbeiten vermehrt im Homeoffice, beschränken ihre Kontakte wieder. Manche Bundesbürger wollen auf einen möglichen Lockdown vorbereitet sein und legen einen Lebensmittelvorrat an. Die Deutschen machen es sich zuhause bequem, bei wärmender Suppe und deftiger Hausmannskost.


Vor allem die Beilagen dafür lassen sie sich bevorzugt nach Hause liefern. Unter den Top Ten der Lebensmittel-Bestellungen von Mitte September bis Mitte Oktober befinden sich Spinat, Erbsen, Apfelrotkohl und Suppengemüse - das geht aus einer Bestellauswertung des Tiefkühl-Spezialisten eismann hervor. Auch Lachs im Blätterteig und Geschnetzeltes haben die Deutschen gerne in ihren Kühltruhen. „In unserem Online-Shop sind die Zugriffszahlen seit dem Frühjahr überdurchschnittlich hoch, jetzt nehmen die Bestellungen nochmals zu. Die Umsätze liegen im Oktober bereits doppelt so hoch wie im Vorjahr“, so Elmar Westermeyer, Geschäftsführer von eismann. „Aufgrund der aktuellen Lage und mit dem zusätzlichen Weihnachtsgeschäft rechnen wir mit weiter steigender Nachfrage und haben uns entsprechend darauf vorbereitet.“

Rotkohl zum Sonntagsessen – vor allem in Nordrhein-Westfalen

Der Herbst steht eigentlich für gemütliche Zeiten im Kreise der Familie mit leckerem wärmenden Essen. Mit dem Beginn der kalten Jahreszeit ändern sich dabei die Essgewohnheiten: Besonders Gemüse kommt immer häufiger auf den Teller. Vor allem in Nordrhein-Westfalen werden die Kühltruhen ordentlich mit Apfelrotkohl bestückt. In Deutschlands bevölkerungsreichstem Bundesland landet die herbstliche Beilage auf dem ersten Platz bei den Bestellungen der letzten 30 Tage.

„Unser Apfelrotkohl ist deutschlandweit sehr beliebt und wird gerne zu Herbstgerichten wie Ente mit Klößen gegessen. Von Stiftung Warentest hat er zuletzt die Note „gut“ erhalten, sensorisch bekam er sogar eine glatte Eins für seine aromatische und ausgewogene Note mit Nelke und Zimt“, sagt Elmar Westermeyer. In Nordrhein-Westfalen wird dreimal so viel Rotkohl gegessen wie in Rheinland-Pfalz und doppelt so viel wie in Hessen. Auf den vorderen Plätzen finden sich weitere Gemüse wie junge Erbsen und Rahmspinat. Als Hauptgerichte sind Hähnchenschnitzel, Lachs im Blätterteig und Geschnetzeltes vorne mit dabei. Serviert wird alles mit Kartoffelprodukten wie Kartoffeltalern, Röstinchen, Reibekuchen oder klassischen Kartoffelklößen.  Grünkohleintopf verpasst nur knapp die Top Ten.

Süddeutsche essen deftig – und Fisch

Kartoffelprodukte und deftige Mahlzeiten wie Schnitzel oder Geschnetzeltes sind in Süddeutschland sehr gefragt. In Bayern werden statt Klöße eher Kringel- und Feinschnitt-Fritten im Backofen erwärmt. In Hessen sind Markklößchen beliebt. Und in Baden-Württemberg werden darüber hinaus Tannenzapfen-Kroketten zu Hähnchen und Lachs gegessen – sie landen auf Platz 6 der meistbestellten Produkte – zwischen Feinschnitt-Fritten und Kartoffeltalern.

Interessant ist, dass die Fischliebhaber nicht etwa im Norden zu finden sind, sondern ganz südlich in Bayern. Gleich drei Mal schaffen es Fischgerichte in die Top Ten der Bayern: Lachs im Blätterteig, Lachsfilet und das Fischfilet „Limanda Aspera“. Dazu passt Rahmspinat, den die Bayern von allen Produkten am häufigsten bestellen.

Im Berlin, Brandenburg und Schleswig-Holstein wird mehr genascht

Die Naschkatzen der Republik sind im Norden und Osten zu finden. In Berlin und Brandenburg stehen Mandelhörnchen an der Spitze der häufigsten Bestellungen. In Berlin folgen darauf eine Pralinenmischung sowie eine Herbstgebäckmischung. Ebenfalls beliebt sind Schoko-Schweinsohren. Auch die Schleswig-Holsteiner sind versessen auf die Mandelhörnchen, die im hohen Norden auf dem zweiten Platz landen.

Wenn es doch mal herzhaft sein soll, werden in Berlin und Brandenburg im Herbst Kohlrouladen, Rehgulasch und Tafelspitz gegessen. In Schleswig-Holstein überproportional oft Rosenkohl und Brechbohnen. 

Rheinland-Pfälzer und Sachsen am großzügigsten

Aktuell bietet eismann ein Kochbuch an, bei dem die Hälfte des Verkaufspreises von acht Euro an die Welthungerhilfe gespendet wird. In Rheinland-Pfalz wird das Kochbuch von eismann besonders oft gekauft und liegt auf Platz vier der Bestellungen - sogar vor Apfelrotkohl und Hähnchenschnitzel. Auch in Sachsen wird viel gespendet, das Kochbuch liegt hier an siebter Stelle.

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