"Upcycling": wir basteln ein Minigewächshaus aus einer alten Eisdose

Beim "Upcycling" werden benutzte Materialien zu neuwertigen Gegenständen aufgepimpt. Um das auszuprobieren, basteln wir heute ein kleines Gewächshaus, in dem Blumen oder Gemüse vorgezogen werden. Upcycling at its best - los geht’s!


Was braucht man für ein Minigewächshaus?


-Leere Eisdose
-Eierkarton 
-Verpackung von Obst und Gemüse, die ungefähr gleich groß ist wie die Eispackung
-Erde oder Kokosquelltabletten
-Samen für Gemüse oder Blumen (z.B Zuccini, Sonneblume, Gurke)
-Schascklikspieß oder Zahnstocher
-Eisstiele oder Pappstreifen
-Stifte, schönes Klebeband  

So geht es:

 

Die leere Eisdose wird gründlich ausgewaschen und abgetrocknet.

Mit Fensterstiften, Kreidestiften, Acrylfarbe oder Maskingtape kann die Eisdose nach Lust und Laune verziert werden.

Aus dem Eierkarton basteln wir uns die Pflanztöpfe.

Falls der Eierkarton größer ist als für 6 Eier, schneidet man ihn so klein, dass er in die Eisdose passt. Jetzt nehmen wir entweder Blumenerde oder die Kokosquelltabletten und füllen damit die leeren 6 Flächen im Eierkarton. Die Kokosquelltabletten werden mit etwas Wasser angegossen, dass sie quellen können. Mit dem Schaschlikspieß oder Zahnstocher bohren wir 6 kleine Löcher in die Erde. Je nach Sorte werden die Samen in die Erde gesteckt und mit wenig Erde bedeckt, Samen von Lichtkeimern legt man nur auf die Erde drauf und drückt sie etwas fest. Lichtkeimer sind zum Beispiel Tomaten und Salat oder Kamille. Wie die Samen ausgesät werden müssen, steht auch auf der Verpackung. Nach dem Aussäen gießen wir die Samen vorsichtig.

Auf die Eisstiele oder Pappstreifen schreiben wir die Sorte unserer Samen oder malen ein passendes Bild. Die Eisstiele sind auch gleichzeitig die Halterung für die Gemüseverpackung, damit die Jungpflänzchen nicht erdrückt werden und am Anfang trotzdem schön warm und geschützt aufwachsen können. Sobald die ersten grünen Blätter gewachsen sind, mögen die Pflänzchen es hell und kühl.

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