Zum Hauptinhalt springen
  • Der Lebensmittel - Lieferdienst

  • 800.000 zufriedene Kunden

  • Köstliche Gerichte


Zurück zur Übersicht

Sojabohnen - Geschmack, Nährwerte, Kalorien, Verwendung, Inhaltsstoffe, Zubereitung

Die Sojabohne zählt zu den vielseitigsten Kulturpflanzen der Welt und hat eine lange Geschichte, die bis ins antike Asien zurückreicht. Bereits 3. Jahrtausend vor Christus wurde sie dort kultiviert und spielte vor allem in China, Korea und Japan eine zentrale Rolle in der Landwirtschaft und Ernährung. Als eine der wichtigsten Hülsenfrüchte Asiens ist die Sojabohne nicht nur Grundnahrungsmittel, sondern auch ein bedeutender Bestandteil zahlreicher traditioneller Gerichte. Edamame Bohnen, die unreifen, grün geernteten Sojabohnen, sind ein bekanntes Beispiel, das heute auch international große Beliebtheit genießt.

Die Hauptanbaugebiete der Sojabohne liegen neben Asien mittlerweile auch in Nord- und Südamerika, wo sie aufgrund ihrer hohen Erträge und vielfältigen Verwendbarkeit geschätzt wird. Unterschiedliche Sorten wie grüne Sojabohnen, rote Sojabohnen oder Mungobohnen zeigen die Vielfalt dieser Kulturpflanze, die sowohl in der Lebensmittelindustrie als auch in der Tierfütterung und Energiewirtschaft Anwendung findet. Ihre Anpassungsfähigkeit und globale Bedeutung machen die Sojabohne zu einer der wichtigsten Nutzpflanzen des modernen Agrarwesens.

Sojabohnen: Infos und Tipps zum Lebensmittel

Die Highlights von Sojabohnen im Überblick
 

✓ Sojabohnen sind eine reichhaltige Quelle für pflanzliches Eiweiß und enthalten alle essenziellen Aminosäuren

✓ Sie dienen als Grundlage für zahlreiche Produkte wie Tofu, Sojamilch und Tempeh

✓ Die Bohnen sind von Natur aus glutenfrei und können vielfältig in der Küche verwendet werden 

✓ Sojabohnen enthalten wertvolle Inhaltsstoffe wie Ballaststoffe, ungesättigte Fettsäuren und sekundäre Pflanzenstoffe

✓ Aufgrund ihres hohen Ölgehalts werden sie auch zur Herstellung von Sojaöl genutzt

Sojabohnen: Saison 


Sojabohnen werden in Deutschland zunehmend angebaut, vor allem in wärmeren Regionen wie Süddeutschland, da die Pflanze ein gemäßigtes bis warmes Klima bevorzugt. Die Sojabohnen Pflanzzeit beginnt meist im Mai, sobald die Bodentemperaturen konstant über 10 °C liegen. Die Wachstumszeit beträgt etwa vier bis fünf Monate, weshalb die Ernte typischerweise von September bis Oktober erfolgt, wenn die Sojabohnen erntereif sind. International wird Soja vor allem in den USA, Brasilien und Argentinien angebaut, wo die klimatischen Bedingungen für die ertragreiche Kultivierung ideal sind. In den Märkten stehen Sojabohnen frisch, getrocknet oder verarbeitet das ganze Jahr über zur Verfügung, da sie global in großen Mengen produziert werden. Die Blütezeit der Sojabohnen variiert je nach Sorte und klimatischen Bedingungen, ist jedoch ein wichtiger Indikator für die bevorstehende Reifephase. Neben den reifen Bohnenkernen gewinnen auch Edamame, die unreif geernteten Sojabohnen, zunehmend an Beliebtheit, da sie sich problemlos anpflanzen lassen.

Sojabohnen: Geschmack 


Sojabohnen besitzen einen milden, leicht nussigen Geschmack, der dezent und wenig aufdringlich wirkt. In rohem Zustand ist die Textur fest, während gekochte Sojabohnen weicher werden und eine angenehm cremige Konsistenz erhalten. Durch ihre neutrale Geschmacksbasis eignen sie sich vielseitig für unterschiedliche Zubereitungen und nehmen Aromen anderer Zutaten gut auf, was sie in der Küche zu einem flexiblen Bestandteil vieler Gerichte macht.

Sojabohnen: Inhaltsstoffe


Sojabohnen sind bekannt für ihren hohen Proteingehalt und stellen eine bedeutende Quelle für verschiedene B-Vitamine dar. Sie enthalten unter anderem Vitamin B6, Thiamin (Vitamin B1), Riboflavin (Vitamin B2), Niacin (Vitamin B3), Folsäure (Vitamin B9) und Biotin (Vitamin B7). Ergänzend dazu liefern sie Pantothensäure (Vitamin B5) und Vitamin K. Dank ihres hohen Ballaststoffgehalts tragen Sojabohnen zusätzlich zu einer vielseitigen Nährstoffaufnahmen bei.

Nährwerte 


In der folgenden Tabelle siehst du, welche Nährstoffe pro 100 Gramm Sojabohnen Samen (getrocknet) enthalten sind. Bei den Nährwertangaben handelt es sich um Durchschnittswerte.

Kilokalorien386 kcal
Protein38 g
Fett 18 g
Kohlenhydrate 6,3 g
Ballaststoffe 22 g
Wasser8,4 g

Mikronährstoffe: Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente


In der Tabelle kannst Du sehen, welche Vitamine und Mineralien Sojabohnen Samen (getrocknet) pro 100 Gramm enthalten. Bei den Mengenangaben handelt es sich um Durchschnittswerte.

 

Thiamin (Vitamin B1)1030 µg
Riboflavin (Vitamin B2)460 µg
Niacin (Vitamin B3)2,7 mg
Pantothensäure (Vitamin B5)1,7 mg
Vitamin B61 mg
Biotin (Vitamin B7) 60 µg
Folsäure (Vitamin B9)250 µg
Vitamin E1,5 mg
Vitamin K39 µg
Beta-Carotin380 µg
Natrium4,7 mg
Magnesium220 mg
Kalium1800 mg
Calcium200 mg
Phosphor 550 mg
Mangan2,7 mg
Eisen 6,6 mg
Kupfer1,2 mg
Zink 4,2 mg

Sind Sojabohnen gesund? 


Sojabohnen gelten als vielseitig und zeichnen sich durch eine Vielzahl wertvoller Inhaltsstoffe aus, die wichtige Funktionen im Körper unterstützen können. Besonders hervorzuheben ist ihr hoher Proteingehalt, der essenziell für den Aufbau und Erhalt von Muskelmasse sowie für viele Stoffwechselprozesse ist. 

Der hohe Gehalt an B-Vitaminen, darunter Vitamin B6, Thiamin (Vitamin B1), Riboflavin (Vitamin B2), Biotin (Vitamin B7) sowie Folsäure (Vitamin B9), trägt unter anderem dazu bei, den Energiestoffwechsel zu unterstützen, die Funktion des Nervensystems zu fördern und die Produktion roter Blutkörperchen zu ermöglichen. Auch Niacin (Vitamin B3) und Pantothensäure (Vitamin B5), die in Sojabohnen enthalten sind, spielen eine Rolle bei der Energiegewinnung und der Synthese wichtiger Moleküle. 

Vitamin K, das ebenfalls in den Bohnen enthalten ist, unterstützt die normale Blutgerinnung und trägt zur Erhaltung normaler Knochen bei. Zudem sind Sojabohnen eine gute Quelle für Ballaststoffe, die sich positiv auf die Verdauung auswirken können und dabei helfen, eine gesunde Darmfunktion aufrechtzuerhalten. 

Durch diese Vielfalt an Inhaltsstoffen sind Sojabohnen eine nährstoffreiche Ergänzung zur Ernährung, die verschiedene Prozesse und Funktionen im Körper fördern kann.

Sojabohnen tiefgekühlt


Sojabohnen sind als Tiefkühlprodukt weit verbreitet und eine praktische Alternative zu frischen Varianten. Ihre tiefgekühlte Form bietet den Vorteil einer längeren Haltbarkeit, ohne dass wesentliche Inhaltsstoffe oder der Geschmack verloren gehen. Besonders geeignet sind tiefgekühlte Sojabohnen für Wokgerichte, asiatische Speisen, Suppen und Salate, da sie sich durch kurzes Blanchieren oder Kochen schnell zubereiten lassen. Auch als Snack, beispielsweise gewürzt als Edamame, finden sie häufig Verwendung. Durch ihre vielseitigen Einsatzmöglichkeiten bieten sie eine flexible Lösung für die schnelle und unkomplizierte Zubereitung zahlreicher Gerichte.

Sojabohnen: Tipps für die Zubereitung 


Zubereitung von frischen Sojabohnen 

Frische Sojabohnen, wie sie auf Märkten oder im Supermarkt angeboten werden, können auf verschiedene Weise zubereitet werden. Die gängigsten Methoden sind das Kochen, Rösten und die Weiterverarbeitung zu verschiedenen Gerichten. Hier sind die einzelnen Zubereitungsformen im Detail erklärt: 

1. Sojabohnen kochen (im Topf)   
Frische Sojabohnen werden zunächst gründlich gewaschen, um Verunreinigungen zu entfernen. Anschließend kann ein Topf mit reichlich Wasser aufgesetzt und leicht gesalzen werden. Die Bohnen werden ins kochende Wasser gegeben und etwa 5–7 Minuten gegart. Für einen intensiveren Geschmack kann das Kochwasser mit Gewürzen wie Lorbeerblättern oder Kräutern verfeinert werden. Nach dem Garen die Sojabohnen in ein Sieb geben, abtropfen lassen und bei Bedarf leicht abkühlen. Sie eignen sich gekocht sehr gut als Beilage, für Salate oder als Zutat in Gemüsegerichten. 

2. Sojabohnen rösten (in der Pfanne oder im Ofen)   
Für das Rösten der Sojabohnen sollten sie zunächst trocken getupft werden. In einer Pfanne können die Bohnen bei mittlerer Hitze ohne zusätzliches Fett angeröstet werden, bis sie leicht bräunen und beginnen, ein knuspriges Aroma zu entwickeln. Dabei ist regelmäßiges Wenden wichtig, um ein gleichmäßiges Rösten zu gewährleisten. Alternativ können die Bohnen im Backofen zubereitet werden. Hierzu werden sie auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilt und mit etwas Öl und optionalen Gewürzen wie Paprika, Curry oder Salz verfeinert. Bei 180 °C (Ober-/Unterhitze) ca. 20–25 Minuten backen, bis sie knusprig sind. Geröstete Sojabohnen eignen sich hervorragend als Snack oder als Topping für Salate und Suppen. 

3. Fermentierte Sojabohnen (z. B. Natto)   
Für fermentierte Sojabohnen wird zunächst ein Starterkulturen-Pulver benötigt, welches die Sojabohnen mit den notwendigen Bakterien impft. Hierfür werden die frischen Sojabohnen zuerst weich gekocht und dann abgekühlt. Anschließend wird die Starterkultur eingerührt und die Bohnen in einen luftdichten Behälter gefüllt. Für die Fermentation wird der Behälter bei einer konstanten Temperatur von etwa 40 °C für 24–48 Stunden gelagert. Dieser Prozess verleiht den Sojabohnen eine leicht klebrige Konsistenz und ihren typischen intensiven Geschmack. Fermentierte Sojabohnen werden häufig für asiatische Gerichte oder als Beilage zu Reis verwendet. 

4. Zubereitung in der Heißluftfritteuse (für Röstaromen)   
Frische Sojabohnen können auch in der Heißluftfritteuse knusprig geröstet werden. Dazu sollten die Bohnen gewaschen, trocken getupft und mit etwas Öl sowie Gewürzen nach Wahl vermengt werden. In der Heißluftfritteuse werden die Bohnen bei 180 °C für etwa 10–15 Minuten gegart. Zwischendurch sollte die Fritteuse kurz geöffnet und die Bohnen geschüttelt werden, um ein gleichmäßiges Röstergebnis zu erzielen. 

5. Verwendung in Salaten oder Gemüsegerichten   
Gekochte Sojabohnen können direkt als Zutat in Salaten oder in Gemüsegerichten verwendet werden. Sie lassen sich gut mit frischem Gemüse, Dressings und Gewürzen kombinieren. Besonders beliebt ist die Kombination mit knackigem Gemüse wie Paprika, Gurken oder Karotten, ergänzt durch frische Kräuter wie Koriander oder Petersilie. Auch als Einlage in asiatischen Suppen oder als Beilage zu Reis- oder Nudelgerichten finden sie häufig Verwendung. 

Frische Sojabohnen stellen aufgrund ihrer Vielseitigkeit eine wertvolle Zutat in der Küche dar und bieten zahlreiche Zubereitungsmöglichkeiten, von einfachen Kochmethoden bis hin zu kreativen Rezeptideen.

 

Kann man Sojabohnen roh essen? 


Sojabohnen sind im rohen Zustand nicht zum Verzehr geeignet, da sie natürliche Giftstoffe wie Trypsininhibitoren und Lektine enthalten, die die Verdauung beeinträchtigen können. Durch Erhitzen, beispielsweise beim Kochen, Rösten oder Dampfgaren, werden diese Stoffe abgebaut, was die Bohnen bekömmlich macht. Eine gängige Art der Zubereitung ist das Kochen von Edamame, bei der die jungen, grünen Sojabohnen kurz in Salzwasser gegart und direkt aus der Schote verzehrt werden. Trockene Sojabohnen hingegen werden oft eingeweicht und anschließend gekocht, um sie für Suppen, Eintöpfe oder die Herstellung von Tofu und Sojamilch zu verwenden.

Sojabohnen: Lagerung 


In Bezug auf die Lagerung sollten frische Edamame im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb weniger Tage verbraucht werden, während getrocknete Sojabohnen an einem kühlen, trockenen und lichtgeschützten Ort über längere Zeit haltbar sind.



Lerne eismann kennen

Unser Probier-Gutschein für alle, die uns kennenlernen möchten

GUtschein von eismann für dich


 

5,00 € Gutscheincode
für Neukund:innen*

 

NEU5

zum Shop >>
 

*Gutscheinbedingungen: Deine Bestellung wird um 5 € rabattiert. Gültig einmalig und nur für Neukunden in Deutschland und Österreich, die nicht im gleichen Haushalt mit einem Bestandskunden wohnen. Neukunden sind Kunden, bzw. Haushalte, die nie bei eismann gekauft haben. Nur online einlösbar von geschäftsfähigen Personen und bis 31.12.2026 auf eismann.de oder der eismann-App. Nicht einlösbar bei Gastbestellungen. Nicht kombinierbar. Barauszahlung und Teileinlösungen nicht möglich. Mindestbestellwert 30 €.