La Dolce Vita: Was die italienische Küche ausmacht

Pizza und Pasta sind auf der ganzen Welt beliebt - doch die Mittelmeerküche hat noch einiges mehr zu bieten. Warum sie für eine bewusste Ernährung empfohlen wird und sogar dafür sorgt, dass viele Menschen dank ihr ein längeres Leben führen erfahrt ihr hier.


Jung bleiben mit Pizza und Pasta?

 

Bei Pizza und Pasta handelt es sich zwar um die bekanntesten Gerichte aus Italien, sie machen im alltäglichen Speiseplan jedoch nur einen kleinen Teil der italienischen Küche aus. Die italienische Insel Sardinien gehört zur sogenannten Blue Zone, einer Gegend der Welt, in der besonders viele 100-Jährige leben. Wird man also 100 Jahre alt mit Pizza und Pasta?

Auch, aber nicht ausschließlich. Ein besonders wichtiges Merkmal der italienischen Küche ist der hohe Anteil an regionalem Gemüse, was frisch geerntet und direkt verarbeitet wird. Tomaten, Zucchini und Aubergine sind die bekannten Klassiker aus italienischen Gemüsegärten. Nicht fehlen darf in einer italienischen Küche das Olivenöl, was dafür bekannt ist reich an ungesättigten Fettsäuren und Antioxidantien zu sein. Frische Kräuter, frischer Fisch und proteinreiche Hülsenfrüchte wie Linsen, Bohnen oder Erbsen gehören zu den vielen Gründen, warum Ernährungswissenschaftler die italienische Küche für eine bewusste Ernährung und ein langes Leben empfehlen. 

Ein typischer Tag in Italien: 


Die Hauptmahlzeit findet in Italien meistens abends in geselliger Runde von Familie und Freunden statt und besteht aus mehreren Gängen. Als Vorspeise werden warme und kalte Antipasti wie zum Beispiel eingelegtes oder gegrilltes Gemüse serviert. Die Pizza wird mit dünnem Boden und proteinreichem Mozzarella belegt und am Tisch in viele Portionen aufgeteilt. Die Pasta kocht man al dente, was einen großen Vorteil mit sich bringt: Bei bissfest gekochten Nudeln aus Hartweizen wird der aus den Kohlenhydraten gewonnene Zucker nicht so schnell ins Blut abgegeben und der Blutzuckerspiegel steigt nur langsam an. So kann man verhindern, dass die nächste Heißhungerattacke schon hinter der nächsten Ecke lauert. Da die Pasta ein Teil des 1. Hauptgangs ist, reichen kleinere Portionen von 80-100g pro Portion. Auch die Pastabegleitung ist leichter bekömmlich als oft angenommen. Viele Saucen sind vegetarisch wie zum Beispiel Tagliatelle mit Pesto oder Pilzen. Der 2. Teil des Hauptgangs ist meistens Fisch oder Fleisch, dazu darf auch Salat nicht fehlen. Als Nachtisch wird frisches Obst, Käse oder aber zu besonderen Anlässen auch Tiramisu oder Panna Cotta serviert. Beendet wird das Essen immer mit einem Espresso.

Nach der üppigen Abendmahlzeit vergehen meistens 11-12 Stunden, bis die Italiener ein spärliches Frühstück zu sich nehmen: Mit einem schnellen Espresso und einem kleinen süßen Teilchen sind sie zufrieden und für den Tag gerüstet. Cappuccino trinkt man in Italien nur bis 11 Uhr, danach steigt man auf Kaffeespezialitäten ohne Milch um. Worauf man sich in Italien auf jeden Fall verlassen kann: Die nächste leckere Mahlzeit kommt bestimmt! In diesem Sinne:

buon appetito!

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