5 Tipps, wie der Gefrierschrank nicht zum Stromfresser wird

Gefriertruhen und Tiefkühlschränke können schnell zur Kostenfalle werden, wenn man einige Grundsätze nicht beachtet. Die fünf wichtigsten davon erfahren Sie hier.


1. Der perfekte Ort

 

Strom sparen fängt mit der Küchenplanung an. Wo der Gefrierschrank steht, ist ein entscheidendes Kriterium, wenn es um den Stromverbrauch geht. Keine Sorge - hier hilft schon der gesunde Menschenverstand: dass das Gerät fern von Heizung, Backofen oder Kamin stehen und besser nicht stundenlang die Sonne darauf scheinen sollte, versteht sich von selbst. Wichtig ist aber auch, dass der Tiefkühler mit etwas Abstand nach hinten zur Wand aufgestellt wird. Übrigens: Ein verstaubtes Lüftungsgitter verbraucht unnötig Strom, daher einmal im Jahr checken. 

 

2. Einmal vollräumen bitte!

 

Was ist besser? Leerer oder voller Tiefkühler? Klare Antwort: Ein voller Gefrierschrank verbraucht weniger Strom.  Und hier gilt: Viel hilft viel! Ist er gut gefüllt, kann weniger Luft von aussen eindringen. Ist im Gefrierschrank viel freier Platz, kann beim Öffnen warme Luft in den Schrank gelangen, die dann wieder gekühlt werden muss.

Aus diesem Grund auch logisch: Keine Warmen Speisen in den Gefrierschrank packen, davon kann der Gefrierschrank kaputt gehen.

 

3. Die richtige Temperatur

 

Der Gefrierschrank mag es schön kalt, bei -18 Grad kann er optimal arbeiten und die Produkte werden optimal konserviert. Interessant ist, dass nur 2 Grad kälter 10% mehr Strom verbrauchen.

 

4. Noch alles dicht?

 

Sind die Dichtungsringe an den Gefrierschranktüren nicht mehr dicht, können sie auch nicht richtig schließen und verbrauchen dementsprechend mehr Strom. Ein lustiger Trick hilft, um es zu überprüfen: Legt man eine eingeschaltete Taschenlampe in den geschlossenen Gefrierschrank und schließt die Tür, darf kein Lichtstrahl zu sehen sein. Sind die Gummidichtungen porös, kann man sie einfach nachkaufen. 

 

5. Regelmäßig abtauen!

 

Bei jedem Öffnen der Kühlschranktür, strömt warme Luft herein, deren Feuchtigkeitsanteile dann zu Eis gefrieren. Auch defekte Gummidichtungen sorgen für eine Polarlandschaft im Gefrierschrank. Hat man im Gefrierschrank eine Eisschicht, kann das den Stromverbrauch um bis zu 30% erhöhen. Es lohnt sich also, mindestens einmal im Jahr das Gerät abzutauen - optimalerweise, wenn eh draußen auf Balkon oder Terrasse winterliche Minusgrade herrschen. Dann am besten das Tiefkühlgut in einen Styroporbehälter umpacken und draußen lagern, bis der Gefrierschrank abgetaut ist (bitte max. 3 Stunden).

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